San Francisco (red) – Der neue iPod touch ist der dünnste und leichteste den es je gab. Er kommt mit dem mobilen Betriebssystem iOS 4.1 und einem neuen Retina Display, das eine Auflösung von 960 mal 640 Pixeln hat, viermal so viel wie vorher. Es soll bei normaler Entfernung ein Bild ohne sichtbare Pixel darstellen. Die neue Generation bekommt außerdem zwei Kameras, mit denen man HD-Videos aufnehmen oder Apples Videotelefonsystem "Facetime" nutzen kann.
Auch neu: Das Game Center ermöglicht es, mit Freunden zu spielen, Spielstände zu vergleichen und neue Spiele zu entdecken. Auch auf das musikfokussierte Social Network Ping und auf den iTunes Store kann man mit dem iPod zugreifen. Er soll bis zu 40 Stunden Musikwiedergabe mit einer Batterieladung ermöglichen. Der Preis soll zwischen 229 Euro für das Modell mit acht Gigabyte und 399 für das Modell mit 64 Gigabyte liegen.
Der neue iPod shuffle mit Klickbedienung und VoiceOver-Technologie soll eine um 50 Prozent längere Batterielaufzeit als bisher mitbringen und damit bis zu 15 Stunden Musikwiedergabe ermöglichen. Der VoiceOver-Knopf erlaubt es, zwischen Titeln und Wiedergabelisten zu wechseln. Die iTunes-Funktion Genius Mixes erstellt automatisch stilistisch passende Musikmixe aus den Songs der eigenen Musikbibliothek. Das zwei-Gigabyte-Modell soll 49 Euro kosten.
Der iPod nano wurde komplett neu designt. Dank Multi-Touch-Oberfläche lässt sich mit einfachem Tippen aufs Display das Menü steuern, auch ein Drehen des Bildschirms ist möglich. Der neue iPod nano ist fast um die Hälfte kleiner und leichter als das Vorgängermodell, besitzt ein Gehäuse aus poliertem Aluminium und Glas und einen integrierten Trageclip. Auch er verfügt über die Funktion Genius Mixes, weiterhin über einen FM-Radio-Empfänger und soll bis zu 24 Stunden Musik abspielen, ohne die Batterie nachladen zu müssen. Der iPod nano soll zu einem Preis von 159 Euro für das Acht-Gigabyte-Modell und 189 Euro für das Modell mit 16 Gigabyte erhältlich sein.
Streamingdienste im Internet sind eine beliebte Möglichkeit, jederzeit auf Millionen von Musiktitel zuzugreifen zu können. Audio Video Foto Bild hat sieben Musik-Abodienste auf Auswahl und Qualität hin getestet.
Nach zehn Jahren Krise zeigt sich die Musikbranche vor Beginn der 46. Internationalen Musikmesse MIDEM in Südfrankreich nun wieder etwas zuversichtlicher. Verbraucher nutzen wieder mehr legale und kostenpflichtige Angebote.
Aldi Nord hat ab Montag, den 30. Januar, einen Clip-MP3-Player von Medion im Angebot. Der kompakte Player kann neben MP3- auch WMA- und WAV-Dateien wiedergeben und soll einen starken Akku mitbringen.
Bei Sony gibt es wieder neue MP3-Player der Walkman-Reihe. Die Z-Serie bekommt Nachwuchs in Form von zwei Android-Modellen, bei der B-Serie gibt es mehrere neue Player für die Hosentasche.
Der Streamingdienst Grooveshark ist nicht mehr in Deutschland verfügbar. Der Anbieter macht die Gema für den Rückzug verantwortlich, diese widerspricht jedoch den Vorwürfen.
Massenhafte Abmahnungen, wie sie aufgrund von Urheberrechtsverletzungen verschickt werden, können auch unzulässig sein. Das OLG Düsseldorf beurteilte jetzt in einem Fall die anwaltliche Dienstleistung als "unbrauchbar".
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) warnt vor der Benutzung von Kopfhörern im Straßenverkehr. Das sei ein gefährlicher Trend. Gerade bei den Fußgängern ist die Anzahl der Verkehrstoten stark gestiegen.
Das Mixed Tape vom Autobauer Mercedes Benz geht in die nächste Runde: Mit "Silver Vibrations" folgt man weiterhin dem Thema der wechselnden Farben bei der kostenlosen MP3-Compilation.
Zwischen Weihnachten und dem 8. Januar hat der Online-Händler Amazon verschiedene MP3-Aktionen laufen. Beispielsweise kann man täglich zwischen verschiedenen Alben für je 3,99 Euro wählen.
Die Gema hat einen neuen Tarif über die Vergütung der Musiknutzung von kostenlosen Streamingdiensten veröffentlicht. Von Anbietern werbefinanzierter Plattformen will die Verwertungsgesellschaft künftig gut zehn Prozent.