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Musikportale: Der Preis macht den Unterschied

Downloadportale unterscheiden sich erheblich, vor allem was die Preisgestaltung angeht. Das ergab ein Test von Audio Video Foto Bild, bei dem sieben Musikportale im Internet verglichen wurden.

Hamburg (red) - Im Test (Heft 9/2010) fiel vor allem das starke Preisgefälle bei den Download-Plattformen auf. Saturn (Note 1,79) sicherte sich mit den günstigsten Preisen den Gesamtsieg: Ein aktuelles Album kostete im Schnitt 4,98 Euro. Zum Vergleich: Bei iTunes (Note 2,27) müssen Käufer für ein vergleichbares Album das doppelte bezahlen, Napster und Musicload (Note 2,10) waren sogar noch etwas teurer.

Minuspunkte für widersprüchliche AGB und Kopierschutz

Die hohen Preise sind einer der Gründe, weshalb der ehemalige Platzhirsch iTunes nur auf Rang fünf landete. Zwar konnte der Apple-Shop mit dem umfangreichsten Angebot punkten, die AGB waren jedoch widersprüchlich und kaum lesbar. Ärgerlich: Napster und Nokia sind die einzigen Portale, die noch auf einen Kopierschutz setzen. Etliche Handys und MP3-Player, etwa das iPhone und der iPod von Apple, können daher die dort gekauften Titel nicht abspielen.

Gute Tonqualität bei allen Anbietern

Bei iTunes, Napster und Nokia müssen User ein kostenloses Zusatzprogramm installieren, bei den anderen Anbietern ist der Browser für den Einkauf ausreichend. Die Songs und Alben kommen meist im MP3-Format, nur bei iTunes im AAC+-Format und bei den beiden Schlusslichtern Napster (Note 2,46) und Nokia (Note 2,77) als WMA-Format. Was die Tonqualität angeht, konnten keine nennenswerten Unterschiede zur CD festgestellt werden.


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