Berlin (ddp/red) - Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest konnte keines der geprüften 18 Modelle wirklich überzeugen, wie die Zeitschrift "Test" in ihrer Juli-Ausgabe schreibt. Die Tester fanden Schadstoffe in einigen Kopfhörern, zum Teil fehlte der Schutz vor Gehörschäden. Bemängelt wurde zudem bemängelten die umständliche Handhabung oder eine schlechte Ton- beziehungsweise Bildqualität. Bestes Gerät im Test war der Philips GoGear Muse - er schaffte knapp die Note "gut". Den besten Ton hat nach Ansicht der Tester der Sony NWZ-A845.
Einige Geräte können der Untersuchung zufolge der Gesundheit gefährlich werden. So wurden in den Kopfhörern der Spieler von Archos, Intenso, Odys und Teac erhöhte Phthalat-Werte gefunden. Die Chemikalie ist ein Weichmacher, der die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen und die Leber schädigen kann. Hier müssten die Hersteller handeln, fordert die Stiftung Warentest. Der iPod touch von Apple fiel in Sachen Gehörschutz durch: Wer ihn voll aufdreht, riskiert den Angaben zufolge irreparable Gehörschäden.
Wer unterwegs Musik hören will, ist laut "test" mit einem kleinen, leichten MP3 Player ohne Display gut bedient. Sie sind mit 25 bis 70 Euro relativ preisgünstig. In dieser Kategorie haben der Apple iPod shuffle und der Philips GoGear die Nase vorn. Allerdings kann die Musik bei den reinen Musik-Playern nur in der vorgegebenen oder in zufälliger Reihenfolge abgespielt werden, weil die Navigation ohne Display sehr mühsam ist.
Wer gezielt navigieren, bestimmte Titel suchen oder Ordner durchforsten will, braucht ein Display. Er ist mit den größeren Geräten, den Musik- und Videospielern, besser bedient. Am besten schnitt der knapp "gute" Philips GoGear Muse ab. Die Player Samsung YP-R1, Sony NWZ-A845 und Apple iPod nano liegen dicht dahinter, hier reichte es nur für ein "befriedigend".
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