Berlin (afp/red) - Die neuen Handys, Notebooks, Tablet-Computer und Autoradios machen den MP3-Player zum Abspielen von Musik überflüssig. Der Umsatz mit dem Verkauf der Geräte werde in diesem Jahr um 21 Prozent auf 400 Millionen Euro schrumpfen, teilte der Branchenverband Bitkom am Sonntag mit.
Demnach würden 2010 hierzulande nur noch 5,7 Millionen Musik-Player verkauft werden. Auf dem Höhepunkt der Nachfrage 2005 legten sich demnach 8,4 Millionen Deutsche einen MP3-Player zu, der Umsatz betrug damals fast 700 Millionen Euro.
Die zu Ende gehende Erfolgsgeschichte der kleinen Musikspieler begann laut Bitkom 1998, als der erste massenmarkttaugliche MP3-Player Rio Diamond PMP300 auf den Markt kam. Die MP3-Technik - die Komprimierung von Daten ohne nennenswerte Beeinträchtigung der Tonqualität - wurde weitgehend in Deutschland entwickelt.
Ping, das neue Musiknetzwerk von iTunes, hat bereits kurz nach dem Start über eine Million Nutzer. Leider haben auch Spammer die Community schon für sich entdeckt.
Apple hat jetzt die neuen iPods vorgestellt, die ab kommender Woche im Handel erhältlich sein werden. Diese Neuerungen gibt es bei iPod touch, iPod nano und iPod shuffle.
Der Antrag der Gema auf einstweilige Verfügung gegen Youtube wurde abgelehnt. Voraussichtlich wird es aber ein Hauptverfahren geben, bei dem die Musikrechte-Gesellschaft gute Chancen haben dürfte.
Wer sich bisher stets mit unpassenden Kopfhörern herumschlagen musste, für den gibt es jetzt eine maßgefertigte Lösung. Die c-ears werden für jeden Kunden speziell angefertigt. Das hat allerdings seinen Preis.
Das Mixed Tape geht in die nächste Runde: Für einen Zeitraum von acht Wochen steht die neue kostenlose Compilation von Mercedes im MP3-Format zum Download bereit.
Bei Amazon gibt es jetzt einen kostenlosen Reggae-Sampler zum Herunterladen. Die zehn Songs sind zum größten Teil deutschsprachig und kommen vom Label Rootdown Records.
Im Internet gibt es laut einer französischen Psychologin auch Drogen zum Hören. Die Sounds sollen eine ähnliche Wirkung auf die Hirnaktivität haben wie LSD oder Kokain und sind teilweise ganz schön teuer.
Charts.de heißt die neue Datenbank von media control. Hier kann der Musikfreund sich über die erfolgreichsten Küstler, Songs und Alben seit 1977 informieren.
Downloadportale unterscheiden sich erheblich, vor allem was die Preisgestaltung angeht. Das ergab ein Test von Audio Video Foto Bild, bei dem sieben Musikportale im Internet verglichen wurden.