Köln (ddp/red) - Unter dem Namen "simfy.de" haben zwei junge IT-Unternehmer aus Köln im Mai ein neues Internetangebot geschaltet. Dabei wollen Christoph Lange und Steffen Wicker von einem neuen Trend profitieren. Musik wird direkt im Internet gehört und nur noch selten heruntergeladen.
Die beiden haben Simfy vor vier Jahren gemeinsam gegründet und vor einigen Wochen online gestellt. Auf simfy.de können sich die Nutzer dank Streaming Technik ihre Lieblingsmusik anhören, ohne die Titel kaufen oder herunterladen zu müssen. Web-Experten sehen in dem Geschäftsmodell einen direkten Angriff auf die US-Giganten Apple und Amazon oder den Telekom-Ableger Musicload.
Der Erfolg für simfy.de kam schneller als gedacht. Mehr als 200.000 Nutzer haben sich auf simfy.de in den ersten 30 Tagen angemeldet. Bis Jahresende sollen sich 80.000 bis 100.000 zahlende Nutzer registriert haben. Die Basismitgliedschaft ist kostenlos, wer seine Playlists offline verfügbar machen oder Apps für iPhone oder Android Handy nutzen will, zahlt für die Premium-Mitgliedschaft 9,99 Euro im Monat. Geplant sind auch Livemitschnitte von Konzerten.
Ping, das neue Musiknetzwerk von iTunes, hat bereits kurz nach dem Start über eine Million Nutzer. Leider haben auch Spammer die Community schon für sich entdeckt.
Apple hat jetzt die neuen iPods vorgestellt, die ab kommender Woche im Handel erhältlich sein werden. Diese Neuerungen gibt es bei iPod touch, iPod nano und iPod shuffle.
Der Antrag der Gema auf einstweilige Verfügung gegen Youtube wurde abgelehnt. Voraussichtlich wird es aber ein Hauptverfahren geben, bei dem die Musikrechte-Gesellschaft gute Chancen haben dürfte.
Wer sich bisher stets mit unpassenden Kopfhörern herumschlagen musste, für den gibt es jetzt eine maßgefertigte Lösung. Die c-ears werden für jeden Kunden speziell angefertigt. Das hat allerdings seinen Preis.
Das Mixed Tape geht in die nächste Runde: Für einen Zeitraum von acht Wochen steht die neue kostenlose Compilation von Mercedes im MP3-Format zum Download bereit.
Bei Amazon gibt es jetzt einen kostenlosen Reggae-Sampler zum Herunterladen. Die zehn Songs sind zum größten Teil deutschsprachig und kommen vom Label Rootdown Records.
Im Internet gibt es laut einer französischen Psychologin auch Drogen zum Hören. Die Sounds sollen eine ähnliche Wirkung auf die Hirnaktivität haben wie LSD oder Kokain und sind teilweise ganz schön teuer.
Charts.de heißt die neue Datenbank von media control. Hier kann der Musikfreund sich über die erfolgreichsten Küstler, Songs und Alben seit 1977 informieren.
Downloadportale unterscheiden sich erheblich, vor allem was die Preisgestaltung angeht. Das ergab ein Test von Audio Video Foto Bild, bei dem sieben Musikportale im Internet verglichen wurden.