Bonn/Darmstadt (red) - Unter insgesamt neun getesteten Online-Musikanbietern ist das Musik-Downloadportal der Telekom, Musicload, von der Stiftung Warentest mit der Gesamtnote 2,6 zum Testsieger gekürt worden. Das unabhängige Prüfinstitut hob in der aktuellen Ausgabe 4/2010 des Magazins "test" vor allem die Suchfunktionen, die Bezahlmöglichkeiten sowie den Umgang mit Kundendaten hervor.
Bewertet wurde in insgesamt vier Kategorien: In der Rubrik "Einkaufen" lobten die Tester die Albumsuche, die Gliederung der Suchergebnisse und die verschiedenen Bezahlmöglichkeiten, beispielsweise über die Telefonrechnung. Zudem wurde die Verfügbarkeit sämtlicher Titel im kopierschutzfreien und nahezu universell kompatiblen MP3-Format bewertet.
Ein weiterer Pluspunkt war den Testern zufolge das Repertoire, das neben Rock, Pop, Hip-Hop und Klassik auch eine Auswahl an Schlager- und Jazz-Songs bietet. In der Kategorie "Website" bewertete das Prüfinstitut unter anderem Faktoren wie die Übersichtlichkeit der Seitengestaltung, Komfort und Funktionalitäten sowie die Handhabung der Kundendaten. Auch bei den Bewertungskriterien "Angebot" und "Mängel in den AGB" gaben die Tester Musicload im Schnitt gute Noten.
Ein Titel kostet bei Musicload zwischen 79 Cent und 1,29 Euro, die Top 25 der Album-Charts gibt es ab 3,99 Euro zuzüglich Online-Entgelte. Darüber hinaus bietet Musicload für einen festen Monatsbetrag von 8,95 Euro eine Download Flatrate "Musicload Nonstop" an. Seit kurzem bietet das Downloadportal Usern über seine Website auch den Kauf von Konzerttickets an.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.