Linden (red) - Neben iTunes, Musicload und Konsorten, verderben jetzt auch US-Wissenschaftler dem CD-Markt das Geschäft. Sie haben in einer von Intel und MMicrosoft finanzierten Studie herausgefunden, dass das Herunterladen von Songs und Abspielen auf dem MP3-Player besser für die Umwelt ist als der Besuch im Plattenladen und dem Kauf einer CD. Berechnet wurden unter anderem die Herstellung der CD, der Hülle, die Fahrtkosten zum Transport und auch des Kunden, sowie die Serverleistung und Stromkosten für den PC- und Serverbetrieb.
500 Gramm CO2 verursachen Computer, Server und Datenleitungen beim Download eines Albums, während es beim Kauf des Albums im Geschäft schnell 3000 Gramm werden können. Interessant ist, dass das Brennen auf CD am Heimcomputer genauso viel Kohlendioxid verbraucht wie die industrielle Herstellung. Wer der Umwelt gutes tun will, sollte also die Lieder im Internet kaufen und auf dem MP3-Player hören.
Angekündigte Studien zu Methoden wie Musik-Abos und Streaming, da diese anscheinend mehr Energie benötigen als Downloads, seien schon in Planung.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.