Berlin (red) – Trotz Wirtschaftskrise boomt das Geschäft mit Downloads weiterhin. Der Markt steigerte seinen Umsatz um 16 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal. Der Gesamtumsatz im ersten Quartal 2009 stieg so auf 59 Millionen Euro. Das ergab eine Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz Bitkom.
Insgesamt haben die Deutschen mehr als 13 Millionen Mal Dateien, seien es Musik, Spiele, Videos, Hörbücher oder Software, aus dem Internet heruntergeladen. Das Angebot wird gleichzeitig attraktiver, da der Durchschnittspreis pro Download sei 2006 sinkt. Von Januar bis März 2009 kostete der Download durchschnittlich 4,44 Euro.
Außerdem wird das Handy als Download-Plattform immer beliebter, da in manchen Regionen in Deutschland UMTS schon mit DSL-Geschwindigkeit übertragen wird. Des Weiteren sind Männer meist diejenigen, die aus dem Internet herunterladen. Sie liegen mit 65 Prozent weit vor den Frauen mit 35 Prozent.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.