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Streit um Sperrung der Musikvideos auf YouTube

YouTube verbucht nach eigenen Angaben schon seit September 2008 wegen den Forderungen der Gema Verluste. Die Gema hingegen beschwert sich, dass kaum Videos gesperrt würden, obwohl YouTube seit Ende März keine Lizenzen mehr dafür hat.

Hamburg (red) – Der Streit geht weiter: Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema, wirft YouTube vor, Musikvideos online zu zeigen, für die sie keine Lizenzen mehr haben. Die Google-Tochter hatte sich unterdessen bereit erklärt, solche Videos zu sperren, für die keine Lizenzen vorliegen. Daraufhin warf die Gema wiederum YouTube vor, mit der Sperrung nur Druck auf die Künstler ausüben zu wollen.

Die Vorgeschichte

YouTube und die Gema schlossen im vergangenen Jahr einen vorläufigen Vertrag ab, über dessen Inhalte nichts an die Öffentlichkeit drang. Ende März lief jedoch dieser Vertrag aus. Danach kündigte YouTube eine Sperrung von Musikvideos an, für die seitdem keine Lizenzen mehr da sind. Es seien jedoch kaum Videos gesperrt worden, monierte daraufhin die Gema.

Weitere Vorwürfe

Einer der Streitpunkte: Angeblich habe die Gema zwölf Cent pro Klick verlangt, was die Gesellschaft bestreitet. Es sei nur von einem Cent pro Klick die Rede gewesen. Laut einem Google-Sprecher wäre selbst dieser eine Cent schon zu viel, da YouTube bei jedem Klick Verluste verbuche. Eine Einigung der Kontrahenten scheint vorerst nicht in Sicht.


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