Berlin (red) - 11 Millionen Deutsche haben schon einmal Musik im Internet gekauft. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbands Bitkom hervor. Jeder vierte Internetnutzer bestellt inzwischen Musik-CDs und -DVDs oder lädt sich Songs herunter.
Am beliebtesten ist der Musikkauf im Web bei den 30- bis 49-Jährigen: In dieser Altersgruppe nutzen 31 Prozent der Surfer die Angebote. Auch Senioren schätzen die Möglichkeit, Musik am eigenen Computer zu kaufen: Jeder vierte Surfer ab 65 (25 Prozent) hat dies bereits getan. "Online-Shopping und Musik-Downloads sind keine Domäne junger Anwender", stellt Bitkom-Vizepräsident Achim Berg fest.
Internetnutzer bis 29 Jahre greifen in den Online-Shops noch deutlich seltener zu (19 Prozent). "Jugendliche nutzen offenkundig mehr Privatkopien oder Tauschbörsen", interpretiert Berg die Ergebnisse. Auch nach Bevölkerungsgruppen gibt es deutliche Unterschiede: Unter allen Internetnutzern ist der Online-Musikkauf bei Arbeitslosen (8 Prozent), Azubis (9 Prozent) und Studenten (13 Prozent) am wenigsten verbreitet. Dagegen ordern 28 Prozent der Berufstätigen und 31 Prozent der Hausfrauen ihre Wunschmusik im Netz.
Der deutsche Markt für Musik-Downloads auf PCs ist im Jahr 2008 um ein Drittel auf 80 Millionen Euro gewachsen. Das geht aus einer weiteren Erhebung der GfK Panel Services für den Bitkom hervor. Auch der mobile Download von Songs und Alben auf Handys hat zweistellig zugelegt. Die Anbieter haben damit im vergangenen Jahr 8,8 Millionen Euro umgesetzt (herkömmliche Klingeltöne nicht eingerechnet).
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.