Darmstadt (red) – Musicload, das Tochter-Unternehmen der Telekom, bietet jetzt drei Millionen Tracks ohne DRM an. DRM ist die Abkürzung für Digital Rights Management und verhindert widerrechtliches Kopieren oder Brennen von Musikdateien. Im Januar 2009 hat Apple als erster mit seinem iTunes Store begonnen, die Songs ohne Kopierschutz anzubieten. Mediamarkt ist im Februar nachgezogen und Saturn soll es zukünftig auch.
Billiger werden die Musik-Downloads aber nicht. Ohne DRM wurden die Titel für 99 Cent angeboten, jetzt kosten sie bei iTunes und Mediamarkt 1,29 Euro. Bleibt abzuwarten, wie sich das Online-Geschäft mit Audio-Dateien entwickelt. International sind Tracks ohne DRM-Schutz schon nichts Neues mehr. In Amerika verkauft beispielsweise Amazon und Rhapsody schon seit längerem kopierschutzlose Titel. Die Titel kosten hier sogar umgerechnet nur rund 60 Cent. Über auswärtige IPs kann aber nichts gekauft werden.
Die Computerzeitschrift Chip scheint eine Möglichkeit gefunden zu haben, auch von Deutschland aus in den USA einzukaufen: mit der Freeware Hotspot Shield. Die Software wurde eigentlich für sicheres Surfen mit einem WLAN-Anschluss entwickelt. Sie erstellt ein tunnelartiges, virtuelles Netzwerk (VPN), um sicher und anonym an die gewünschte Adresse zu kommen. Die eigene IP wird verschleiert und ist dadurch nicht mehr als eine deutsche IP erkennbar. Es sollte dann nur eine US-Rechnungsadresse angegeben werden und bei Rhapsody könnte man frei einkaufen. Nur Amazon ist zusätzlich auch nicht an einer deutschen Bankverbindung interessiert. Dies könne man umgehen, indem man vor dem eigentlichen Musikkauf einen Geschenkgutschein erwirbt. So braucht die Kreditkartennummer bei der Zahlung nicht angegeben werden.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.