London/UK (red) – Vergangene Woche erst hatte Apple auf der Macworld verkündet, künftig alle Songs im iTunes Store ohne DRM-Schutz anbieten zu wollen. Die Musiktitel können somit nun frei kopiert, ausgetauscht und problemlos auf beliebigen MP3-Playern abgespielt werden. Trotz alledem ist weiterhin Vorsicht im Umgang mit den Songs geboten. Grund: Apple versteckt persönliche Informationen in den Dateien anhand derer sich der Käufer eindeutig ermitteln lässt. Als digitales Wasserzeichen dient die E-Mail-Adresse mit der sich der Anwender bei iTunes angemeldet hat. Das berichtet das IT-Magazins Cnet.
Das Wasserzeichen findet sich nicht im leicht editierbaren ID3-Tag, sondern in einem anderen Teil der AAC-Dateien. Beim Öffnen der Dateien in einem normalen Texteditor wie Windows Notepad lässt sich die E-Mail-Adresse über die Suchfunktion aber leicht aufspüren. Eine nachlässige Weitergabe der Musikdatei will also gut überlegt sein. Tauchen die Lieder später in einer illegalen Tauschbörse auf, sind sie leicht zum Käufer zurück zu verfolgen.
Was beim Brennen, Kopieren und Herunterladen von Musik zu beachten ist, hat der Medienverband Bitkom erst kürzlich in einem Leitfaden zusammengefasst. So ist es etwa in Ordnung, sich die CD eines guten Freundes zu brennen. Wer allerdings versucht, den Kopierschutz zu umgehen, macht sich strafbar. Dann drohen Geld- oder sogar Haftstrafen.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.