Bereits Ende März dieses Jahres war bekannt geworden, dass sich die Staatsanwaltschaft in Wuppertal weigert, weiterhin Urteile wegen illegaler Downloads zu fällen. Die Ermittlungen seien unverhältnismäßig, würden zu 99 Prozent eingestellt und kosteten den Steuerzahler richtig viel Geld. Allein in den ersten beiden Monaten 2008 habe die Musikindustrie mehr als 2000 IP-Adressen zur gerichtlichen Prüfung in Wuppertal eingereicht, was pro Adresse rund 50 Euro koste. Die Verfahren würden aber zu 99 Prozent eingestellt. Ob das Vorgehen der Wuppertaler Kollegen rechtens ist, wollte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf prüfen.
Nun hat ein Sprecher der Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft bestätigt, dass eine Verfügung erlassen wurde, wonach die Staatsanwälte in NRW kleinere Fälle von Raubkopiererei nicht mehr verfolgen wollen. Eine strafrechtliche Verfolgung käme nur noch dann in Betracht, wenn ein gewerbsmäßiger Umfang erreicht würde. Künftig sollen im größten deutschen Bundesland nur noch dann Verletzungen des Urheberrechts geahndet werden, wenn die Schadenssumme 3000 Euro übersteigt. Das schließt das Kopieren von ungefähr 3000 Musik- oder 200 Filmdateien ein.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.