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Heimvernetzung: Vier Media-Receiver im Test

Media-Receiver sind eine praktische Sache, um Musik, Fotos und Filme vom PC auf den TV im Wohnzimmer zu bringen. Das Magazin "video" hat in der Ausgabe 5/2008 vier solcher Abspielstationen auf den Prüfstand gestellt und gibt Tipps zu Heimvernetzung und Server-Lösungen.

Um ruckelnde Videos aufgrund schwankender Datenraten zu vermeiden, sollten Media-Receiver und Rechner am besten via Kabel verbunden werden, empfiehlt das Magazin. Zwar haben viele Media-Receiver inzwischen auch Wireless LAN an Bord, doch abhängig von den räumlichen Gegebenheiten kann vor allem die Wiedergabe von HD-Video ins Stocken geraten. Auch bei der Datenübertragung über das Stromnetz können Störungen auftreten. Schuld daran sind ungünstig verlegte Leitungen, schlecht konstruierte Netzteile oder Schutzgeräte gegen Überspannungen.

Server-Lösungen

Für den problemlosen Austausch von Multimedia-Dateien muss sich der PC als so genannter UPnP-AV-Server zu erkennen geben. UPnP-AV steht für "Universal Plug and Play Audio/Video". Der Standard erleichtert das Zusammenspiel aller beteiligten Geräte innerhalb des Heimnetzwerkes, ohne dass sich der Anwender mit komplizierten IP-Adressen oder Netzwerk-Übertragungsprotokollen auseinandersetzen muss. "video"-Tipp: Der Windows Media Player 11 ist eine UPnP-AV-fähige Server-Software, ebenso das Programm TwonkyMedia, das zudem Inhalte von iTunes per UPnP zur Verfügung stellt.

Ab 230 Euro

Wer sich für einen guten Media-Receiver interessiert, sollte einen Blick auf den Archos TV+ für rund 400 Euro werfen. Der Sieger im aktuellen "video"-Test besticht durch hohen Wiedergabekomfort und kann dank seiner Aufnahmefunktion auch als Festplatten-Recorder dienen. Allerdings unterstützt der TV+ kein hochauflösendes Videomaterial und die Bildqualität ist nur befriedigend. Scharfe Bilder via HDMI liefert dagegen der Zyxel DMA-1100 P für etwa 230 Euro. Die Auswahl von Musik und Filmen geht bei diesem Gerät flott von der Hand, lediglich die Medienauswahl von USB-Geräten erfolgt mitunter zu langsam.


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