Schon am gestrigen Dienstagnachmittag war bekannt geworden, dass es aufgrund der von Vodafone erwirkten einstweiligen Verfügung veränderte Konditionen für den iPhone-Verkauf geben wird. Nun hat T-Mobile die Katze aus dem Sack gelassen: Ab sofort sind alle iPhones auf Wunsch auch ohne Tarif und ohne Netzsperre zu haben. Für die entsperrten Geräte muss man allerdings 999 Euro pro Stück zahlen. Ein iPhone, das mit T-Mobile-Tarif gekauft wird, gibt es weiterhin für 399 Euro.
Die neuen Konditionen gelten bis zu einer gerichtlichen Klärung des Sachverhalts. Vodafone wollte mit der Klage erreichen, dass das iPhone für alle Interessenten in allen Netzen betrieben werden darf. Die bisher geltenden Konditionen sahen vor, dass iPhone-Käufer auch nach Ablauf von zwei Jahren Mindestvertragslaufzeit das Gerät nur im T-Mobile-Netz nutzen können.
Dagegen hatte der Mobilfunk-Provider debitel schon im Oktober Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingelegt. Nun ist die Netzsperre also aufgehoben, der Verkauf läuft aber weiterhin nur über T-Mobile. Wer sein iPhone seit dem 19. November, dem Tag der Zustellung der Klage, gekauft hat, kann dieses auch nachträglich kostenlos entsperren lassen.
Unterdessen geistern weitere Gerüchte durch die Branche. Das italienische Portal morse.it will erfahren haben, dass das iPhone gegen Ende des ersten Quartals in einigen europäischen Ländern in einer UMTS-Version zu haben sein wird. Diese soll dann exklusiv von Vodafone vertrieben werden, heißt es. morse.it weist allerdings darauf hin, dass man diverse Hinweise für diese Pläne, jedoch noch keine offizielle Bestätigung erhalten habe. Das führt das Portal darauf zurück, dass man das iPhone-Weihnachtsgeschäft von T-Mobile und den anderen Exklusivpartnern in Europa nicht gefährden wolle.
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