An die sogenannten iPod-Radiowecker mit Dock-Anschluss kann man seinen iPod anschließen und sich so morgens von seiner Lieblingsmusik wecken lassen. Die Fachzeitschrift "Macwelt" hat in ihrer aktuellen Ausgabe zehn iPod-Radiowecker auf den Prüfstand gestellt und hält die meisten Geräte für enttäuschend. Vor allem Billigprodukte aus Asien bieten meist nur mäßigen Klang. Dazu kommen deutliche Abstriche beim Radioempfang und bei den Weckfunktionen. Anwender sollten sich daher beim Weckerkauf nicht von preiswert kopiertem Apple-Design täuschen lassen, so die Tester. Auch hier hat Qualität seinen Preis.
Auf den Plätzen eins und zwei im "Macwelt"-Test landen so auch die teuersten Modelle: Die beiden iPod-Radiowecker iYiYi und iSongbook von Tivoli kosten jeweils rund 400 Euro. Der iYiYi hat sich dabei als Testsieger durchgesetzt, er überzeugt durch einen ausgereiften Klang mit ausreichend Tiefenbass und einem guten Radioempfang. Positiv fällt auch die Bedienerfreundlichkeit auf: Beim iYiYi gelingen die Einstellungen problemlos, der angedockte iPod lässt sich, im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten im Test, komplett über die Fernbedienung steuern. Minuspunkte sammelt das Tivoli-Modell bei den Weckfunktionen. Zwar lässt sich die Weckzeit vergleichsweise am einfachsten und schnellsten einstellen, allerdings kann lediglich eine Weckzeit programmiert werden.
Deutlich preiswerter kommt der House Party 24/7 (bei Amazon rund 130 Euro) als "Macwelt"-Preistipp daher. Ebenso wie der Testsieger trumpft das Gerät von Gear4 dadurch auf, dass sich der angeschlossene iPod komplett über die Fernbedienung steuern lässt. Ferner wird das gut lesbare Display hervorgehoben. Negativ ins Gewicht fallen der mittelmäßige Radioempfang sowie das empfindliche Gehäuse.
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