Moderne Knopf-Kopfhörer, die direkt im Gehörgang sitzen, haben mit schlecht klingenden Beipack-Ohrstöpseln nichts gemein. Im Gegenteil: Die Klangqualität von In-Ear-Hörern hat sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert, so die Tester von stereoplay. Voraussetzung ist, dass die Geräte perfekt in den Gehörgang passen. Denn schon ein leichtes Verrutschen in der Ohrmuschel eines an sich sehr guten Hörers kann zu einem schlechten Klangergebnis führen. Anwender sollten daher auf Modelle achten, denen mehrere verschieden große Anpassungsstücke in Form von Silikon- oder Schaumstoff-Pads beigelegt sind.
Ein preiswerter und zugleich gut klingender In-Ear-Hörer ist laut stereoplay der Denon AH C 350 für rund 50 Euro. Das Modell ist mit drei Silikon-Pads ausgestattet und aufgrund seiner recht hohen Eigenlautstärke auch für leise MP3-Player bestens geeignet. Auch beim Hörtest gab es wenig zu bemängeln: Bässe gebe der Denon druckvoll und zugleich konturiert wieder, Mitten kommen detailliert wenngleich etwas metallisch daher.
Ebenfalls ein "stereoplay"-Highlight sei der Sony MDR EX 85 LP. Die Ausstattung des etwa 60 Euro teuren In-Ear-Hörers beschränkt sich wie bei den meisten Testkandidaten auf drei Gummi-Pads sowie einen Transportbeutel, dafür besticht das Modell durch seinen freien und lebendigen Klang, satte Bässe sowie farbenreiche Mitten.
Besonders beeindruckt zeigten sich die stereoplay-Tester über den Ultimate Ears Fi 10 Pro für circa 400 Euro. Der aufwändig verarbeitete Knopf-Kopfhörer wird in einer Metall-Transportdose geliefert, die zudem mehrere Silikon- sowie Schaumstoff-Passstücke, einen Adapter 3,5mm auf 6,3mm Stereo-Klinke und einen Lautstärkeabschwächer enthält. Im Hörtest lieferte der Fi 10 Pro ein für in In-Ear-Hörer einzigartig klangfarbenreiches musikalisches Erlebnis, das von zwei getrennten Bass- und Mittelhochton-Treibern vermittelt wird.
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