"Last.fm ist eine der am schnellsten wachsenden Online-Netzwerke, die es derzeit gibt", erklärt Leslie Moonves, President und CEO des US-Medienkonzerns CBS Corporation, die Last.fm gekauft haben. "Sie haben ein großartiges Management-Team, das versteht eine engagierte und leidenschaftliche Community aufzubauen, bei der User weltweit neue Musik kennenlernen, entdecken und sich darüber untereinander austauschen können."
Als Teil der Vereinbarung werden die Gründer von Last.fm, Felix Miller (Deutschland), Martin Stiksel (Österreich) und Richard Jones (UK), weiterhin das Online-Netzwerk unabhängig leiten. Zusammen mit Stefan Glänzer, der als früher Investor die Gründer operativ unterstützt, will das Management-Team von Last.fm mit allen relevanten CBS-Abteilungen zusammenarbeiten, und somit seine Community-Building- und Technologie-Kompetenz auf die CBS-Online- und Mobil-Angebote ausweiten.
Seit der Gründung 2002 bringt Last.fm Hörer, Künstler und Musik in einer Community zusammen. Auf rund 50 verschiedenen Playern können die Nutzer ihre Lieblingsmusik hören und mit der Last.fm-Software "scrobbeln". Mithilfe der eigenen Songsammlung wird somit ein persönliches Musikprofil erstellt, welches eigene Charts, individualisierte Radiostationen, Musik- und Konzertempfehlungen enthält. Zudem sucht Last.fm auf Grundlage dieser Benutzerprofile nach musikalisch gleich gesinnten Usern, so genannten Nachbarn, und bietet seinen Benutzern die Möglichkeit, Freunde hinzuzufügen und Gruppen zu gründen, in denen sich Nutzer mit gleichen musikalischen Interessen zusammenfinden können.
Streamingdienste im Internet sind eine beliebte Möglichkeit, jederzeit auf Millionen von Musiktitel zuzugreifen zu können. Audio Video Foto Bild hat sieben Musik-Abodienste auf Auswahl und Qualität hin getestet.
Nach zehn Jahren Krise zeigt sich die Musikbranche vor Beginn der 46. Internationalen Musikmesse MIDEM in Südfrankreich nun wieder etwas zuversichtlicher. Verbraucher nutzen wieder mehr legale und kostenpflichtige Angebote.
Aldi Nord hat ab Montag, den 30. Januar, einen Clip-MP3-Player von Medion im Angebot. Der kompakte Player kann neben MP3- auch WMA- und WAV-Dateien wiedergeben und soll einen starken Akku mitbringen.
Bei Sony gibt es wieder neue MP3-Player der Walkman-Reihe. Die Z-Serie bekommt Nachwuchs in Form von zwei Android-Modellen, bei der B-Serie gibt es mehrere neue Player für die Hosentasche.
Der Streamingdienst Grooveshark ist nicht mehr in Deutschland verfügbar. Der Anbieter macht die Gema für den Rückzug verantwortlich, diese widerspricht jedoch den Vorwürfen.
Massenhafte Abmahnungen, wie sie aufgrund von Urheberrechtsverletzungen verschickt werden, können auch unzulässig sein. Das OLG Düsseldorf beurteilte jetzt in einem Fall die anwaltliche Dienstleistung als "unbrauchbar".
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) warnt vor der Benutzung von Kopfhörern im Straßenverkehr. Das sei ein gefährlicher Trend. Gerade bei den Fußgängern ist die Anzahl der Verkehrstoten stark gestiegen.
Das Mixed Tape vom Autobauer Mercedes Benz geht in die nächste Runde: Mit "Silver Vibrations" folgt man weiterhin dem Thema der wechselnden Farben bei der kostenlosen MP3-Compilation.
Zwischen Weihnachten und dem 8. Januar hat der Online-Händler Amazon verschiedene MP3-Aktionen laufen. Beispielsweise kann man täglich zwischen verschiedenen Alben für je 3,99 Euro wählen.
Die Gema hat einen neuen Tarif über die Vergütung der Musiknutzung von kostenlosen Streamingdiensten veröffentlicht. Von Anbietern werbefinanzierter Plattformen will die Verwertungsgesellschaft künftig gut zehn Prozent.