Im vergangenen Jahr haben die Deutschen so viel Musik auf ihre Computer heruntergeladen wie nie zuvor. Die Anzahl der Downloads von Einzelsongs und Alben kletterte auf 26 Millionen, der Umsatz auf 48 Millionen Euro. Damit ist der Markt gegenüber 2005 um rund ein Drittel gewachsen. Das teilte der ITK-Bundesverband BITKOM am Montag in Berlin mit.
Grundlage für die Angaben ist eine Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK Panel Services für den BITKOM. "Mit 60 Millionen Euro werden die Umsätze 2007 nun voraussichtlich erstmals die Marke von 50 Millionen Euro knacken. Wir rechnen mit 33 Millionen heruntergeladenen Einzelsongs und Alben in Deutschland", so BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms.
Der Erfolg des digitalen Musikmarkts geht vor allem auf die Nachfrage von Männern zurück. Nur jedes dritte Stück wird derzeit von einer Frau heruntergeladen. Ähnlich deutlich ist das Bild bei der Altersstruktur. Etwa 45 Prozent aller Käufer digitaler Musik sind jünger als 30 Jahre. Das Durchschnittsalter liegt bei 31 Jahren. Zum Vergleich: Bei physischen Tonträgern wie CDs beträgt das Durchschnittsalter der Kunden im Moment etwa 39 Jahre. Käufer digitaler Musik sind damit im Schnitt acht Jahre jünger als CD-Käufer.
Mit einfachen Bezahlsystemen versuchen die Anbieter, noch mehr Menschen für Musikdownloads zu begeistern. So lassen die meisten Online-Shops ihre Kunden zwischen mehreren Zahlungsarten wählen. Neben Kreditkarte, Lastschrift oder Vorkasse haben sich im Web spezielle Internet-Bezahlsysteme etabliert. Wie sie funktionieren, erklärt der BITKOM in einem neuen Leitfaden. Darin wird auch beschrieben, wie Künstler und Verleger die Nutzung ihrer Werke im Internet regulieren können.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.