Verbraucherorganisationen aus Finnland, Norwegen, Frankreich und Deutschland gehen nun gemeinsam gegen Apple vor. In den Verfahren geht es um verbraucherfreundliche Nutzerbedingungen für iTunes in ganz Europa. Die vier Organisationen waren bereits 2006 mit Klagen und Abmahnungen gegen iTunes vorgegangen. Als Reaktion darauf hatte sich iTunes offen für Verhandlungen gezeigt, mit den einzelnen Verbraucherorganisationen jedoch separat verhandelt. Auch iTunes hatte eine Bündelung der Verhandlungen begrüßt.
Eine der Forderungen der Verbraucherschützer ist die Kompatibilität mit anderen MP3-Playern. "Verbraucher haben ein Recht, online gekaufte Musik auf Abspielgeräten ihrer Wahl spielen zu können," erklärten die vier Organisationen. Vertragsklauseln und technische Beschränkungen, die dies einschränken oder ausschließen seien unfair und sollten zurückgenommen werden, so die Forderung. Die Musikindustrie solle Standards für die Verwertung digitaler Musik entwickeln. Die Organisationen fordern Apple dazu auf, seine Verträge mit der Musikindustrie neu aushandeln, so dass Songs auch ohne DRM-Systeme heruntergeladen werden können. Als Zwischenlösung könne man Verbrauchern erlauben, gebrannte CDs durch Rippen umzuformatieren. Dieser mit iTunes diskutierte Vorschlag sei aber keine sinnvolle Dauerlösung. "Wir erwarten von Apple spürbare Fortschritte bei der Interoperabilität bis September 2007."
Eine der weiteren Forderungen sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs). Die vier Organisationen verlangen die Rücknahme einer Klausel, mit der sich iTunes das Recht vorbehält, die AGBs einseitig und ohne Zustimmung der Verbraucher zu verändern.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
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Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.