Ob Musik, Hörbücher, Videos, Spiele oder Software – noch nie haben die Deutschen für legale Downloads auf ihre Computer so viel Geld ausgegeben wie in diesem Jahr. Die Umsätze klettern voraussichtlich auf mehr als 120 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2005 wächst der Markt damit um etwa 20 Prozent, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit. "Illegale Tauschbörsen haben endgültig ihren Reiz verloren", meint BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. "Immer mehr Deutsche erkennen die praktischen Vorteile legaler Downloads. Die Qualität ist besser, die Geschwindigkeit beim Herunterladen höher."
Dominiert wird der Markt weiterhin von herunter geladener Musik. Bei 86 Prozent der Downloads handelt es sich derzeit um Songs. Am Umsatz habe Musik allerdings einen deutlich geringeren Anteil. Nur jeden Dritten Euro (37 Prozent) nehmen die Anbieter in diesem Download-Segment ein. Bedeutender sind hier Softwareprogramme. Sie werden zwar seltener heruntergeladen, kosten aber mehr als einzelne Songs. Der Umsatzanteil von Software liegt bei 45 Prozent.
Das Wachstum ist bei Hörbüchern besonders stark. Nachdem sie 2005 noch keine große Rolle gespielt haben, beträgt der Umsatz in diesem Jahr bereits etwa fünf Millionen Euro. "Das entspricht zwar nur einem Anteil von etwa vier Prozent am gesamten Downloadmarkt. Dennoch haben Hörbücher das Potenzial, zu einer treibenden Kraft zu werden", sagte Harms. Auch immer mehr Zeitungen und Magazine sowie Lern- und Ratgeber-Angebote stehen als Audio-Download zur Verfügung.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.