Noch nie wurden in Westeuropa so viele MP3-Player verkauft wie in diesem Jahr. Der Absatz klettert voraussichtlich auf 37 Millionen Geräte, der Umsatz auf 3,7 Milliarden Euro, das sind 16 Prozent mehr als im Vorjahr, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). "Allein in Deutschland werden in diesem Jahr knapp 7,7 Millionen MP3-Player verkauft. Der Umsatz liegt bei 640 Millionen Euro. Deutschland hält damit einen Anteil von etwa 20 Prozent am westeuropäischen Markt", sagte Manfred Gerdes, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. Nur Großbritannien liegt in der Statistik für 2006 noch vor Deutschland. Etwa 10,5 Millionen MP3-Player sollen dort den Umsatz auf 1,4 Milliarden Euro treiben.
In diesen Zahlen sind Handys mit MP3-Player allerdings noch nicht enthalten. "Dabei gewinnt dieses Segment zunehmend an Bedeutung", sagte Gerdes. Immer mehr Mobilfunkgeräte können auch Musik abspielen und konkurrieren vor allem mit den Einstiegsmodellen bei den MP3-Playern. Einzelne Handys verfügen schon jetzt über integrierte Festplatten mit acht Gigabyte Speicher. Hinzu kommen spezielle Tasten wie "Play" und "Pause", die bisher nicht auf Mobiltelefonen zu finden waren.
Von der Popularität der MP3-Player und Musik-Handys profitiert auch die Plattenindustrie. Im ersten Halbjahr 2006 hat der deutsche Markt für Musik aus dem Internet ein neues Allzeithoch erreicht. Die Anzahl der MP3-Downloads sei auf 11,71 Millionen, der Umsatz auf 21,2 Millionen Euro geklettert. Während die Deutschen im letzten Jahr durchschnittlich noch 1,89 Euro für einen Download zahlen, sind es in diesem Jahr noch 1,79 Euro. Bei den Berechnungen wurde ein Album mit mehreren Songs als ein einzelner Download gezählt.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.