szmtag

Happy Birthday: iPod feiert seinen 5. Geburtstag

Vor fünf Jahren wurde der erste iPod, damals noch mit mechanischem Rad und Schwarzweiß-Display, der Öffentlichkeit vorgestellt. Kaum einer glaubte so recht an den Erfolg des Gerätes, doch heute ist er der meistverkaufte Player weltweit.

Am 23. Oktober 2001 stellte Apple-Chef Steve Jobs den ersten iPod vor. Er speicherte fünf Gigabyte, und statt dem heute so beliebten ClickWheel verfügte er über ein so genanntes Scroll-Wheel, ein mechanisch drehbares Rad. Die Steuerungstasten waren kreisförmig um das Rad herum angeordnet. Er bot im Vergleich zu anderen MP3-Playern weniger Ausstattung zu einem höheren Preis. Aber er sah schick aus.

Doch an seinen Erfolg glaubte kaum jemand. "Es war dann halt einfach ein portabler MP3-Player", schrieb die Zürcher Zeitung" und er werde "kein Umsatzbringer" werden, meinte der "stern", so ein Artikel von Handelsblatt.com. Auch der Spiegel war der Meinung: "Der wird wohl kaum die Welt verändern."

Von der ersten Generation bis zum iPod Video

ipod;
2001: Der erste iPod
Im Frühjahr 2002 verdoppelte Apple die Speicherkapazität des Players auf zehn Gigabyte. Im August wurde der iPod in seiner zweiten Generation auch Windows-kompatibel. Er speicherte bis zu 20 Gigabyte, sollte in dieser größten Variante aber immerhin rund 700 Euro kosten. Zur Bedienung diente ein so genanntes Touch Wheel. Dies ähnelt schon dem Click Wheel, aber die Steuerungstasten waren unter dem Display angeordnet. Im Frühjahr 2003 gab es die dritte Generation des Players mit 30 Gigabyte, erstmal auch mit USB-Anschluss, ein halbes Jahr auch die 40 Gigabyte-Variante.

2004 wurde der bunte iPod mini mit vier Gigabyte vorgestellt, der heute durch den iPod nano ersetzt wurde. Im gleichen Jahr noch kam der iPod schon in der vierten Generation und pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auch als iPod photo, der erste iPod mit Farbdisplay. Dieser speicherte in der größten Variante 60 Gigabyte und sollte noch über 600 Euro kosten. Kurz danach stellte Apple die erste U2-Special Edition vor. All diese Geräte waren nun mit dem ClickWheel ausgestattet, einem runden Touchpad mit integrierten Bedientasten.

iPod;
Die neusten Modelle: iPod, iPod nano und iPod shuffle
2005 erweiterte Apple das Sortiment um den Flash-Player iPod shuffle. Im gleichen Jahr wurde das Farbdisplay dann zum Standard bei allen "großen" iPods. Vor gut einem Jahr stellte Steve Jobs den iPod nano vor, der den bunten mini ablöst. Auch dieser ist mit einem Farbdisplay ausgestattet und mittlerweile mit Speicherkapazitäten von einem bis acht Gigabyte erhältlich. Der nächste iPod - in der fünften Generation - konnte schließlich auch Videos abspielen.

Die neueste Generation des iPods speichert nun sogar 80 Gigabyte und besitzt ein helleres Display. Auf dem Player können auch Spiele gespielt werden, die nun – neben Musik und Videos – auch im iTunes Store erhältlich sind. Der neue nano ist nun wie einst der iPod mini in fünf Farben erhältlich, der iPod shuffle kommt in einem völlig neuen Design und ist mit seinem 14 Gramm viel leichter und kleiner geworden. Das jüngste Mitglied der iPod-Familie ist der iPod nano RED, von dessen Verkauf jeweils zehn Dollar für ein Afrika-Hilfsprojekt gespendet werden.

Über 67 Millionen verkaufte Geräte

Im ersten Jahr wurden auch nicht einmal 400.000 Geräte verkauft. Immerhin sollte der Player auch rund 400 Dollar, in Europa etwa 500 Euro kosten. Erst im Weihnachtsgeschäft 2004 mit dem iPod der vierten Generation kam der Durchbruch: In einem Quartal wurden 4,6 Millionen Player verkauft, nach und nach entwickelten andere Hersteller alles nur erdenkliche Zubehör für den Player.

Sicherlich hat zum Erfolg des iPods auch die sehr gute Zusammenarbeit mit der Software iTunes beigetragen, die seit 2003 auch für Windows erhältlich ist. Zur gleichen Zeit wurde der iTunes Store aufgebaut, der heute ebenfalls in vielen Ländern Marktführer ist, auch wenn die Musikindustrie von den einheitlichen 99 Cent-Preisen mittlerweile eher wenig begeistert ist und gerne mehr daran verdienen würde.

Im letzten Quartal verkaufte sich der iPod über acht Millionen Mal, in den USA habe er derzeit einen Marktanteil von rund 75 Prozent. Mittlerweile wurden mehr als 67 Millionen Player verkauft und auch wenn viele andere Unternehmen ihre neuesten Geräte als iPod-Konkurrenten vorstellen, kommt bis jetzt keiner an den Erfolg des iPods heran.


Die aktuellen Player bei Amazon:

iPod

iPod nano

iPod shuffle

Weitere News zu MP3 und digitaler Musik

Berufung

Youtube-Urteil geht der Gema nicht weit genug

youtube Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.

Musik per Flatrate

Streaming nicht für jeden die beste Lösung

Kopfhörer;Mann Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.

Mix Radio

Kostenloses Streaming für Lumia-Handys

Nokia;Logo Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.

Handymarkt

Nokia nach 14 Jahren nicht mehr Nummer eins

Nokia;Logo Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.

Vier Modelle

Memup startet mit neuen MP3-Playern in den Mai

MP3 Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.

Gema-Prozess

Video-Haftung: YouTube muss Verstößen nachgehen (Upd.)

YouTubeDie Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.

Streaming

Coca Cola plant eigenen Musikdienst im Internet

Spotify Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.

Musikmarkt

Digitale Musik vergrößert Marktanteil stetig

Musik Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.

Angebot

Music-Flat von Napster für 1&1-Kunden günstiger

1&1;LogoMusik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.

Musikhandy

Smartphone Xperia Neo V - der Musikstar von Sony Ericsson

Sony;EricssonNur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.

AGB | Datenschutz | Impressum | © i12
Youtube-Urteil geht der Gema nicht weit genug +++ Streaming nicht für jeden die beste Lösung +++ Kostenloses Streaming für Lumia-Handys +++ Nokia nach 14 Jahren nicht mehr Nummer eins +++ Memup startet mit neuen MP3-Playern in den Mai +++ Video-Haftung: YouTube muss Verstößen nachgehen (Upd.) +++ Coca Cola plant eigenen Musikdienst im Internet +++ Digitale Musik vergrößert Marktanteil stetig +++ Music-Flat von Napster für 1&1-Kunden günstiger +++ Smartphone Xperia Neo V - der Musikstar von Sony Ericsson