MP3-Player waren im Auto bisher meist nutzlos, denn viele Autoradios besitzen weder Ein- noch Ausgänge für ein externes Zuspielgerät. Eine preiswerte Lösung, iPod & Co. auch unterwegs im Auto zu genießen, sind spezielle Mini-UKW-Sender, so genannte FM-Transmitter. Diese Geräteklasse ist seit dem 1. April 2006 vom Gesetzgeber erlaubt, wenn die maximale Sendeleistung unter 50 Nanowatt liegt. In seiner neuen Ausgabe (Heft 2/2006) erklärt das Fachmagazin "Digital World", was hinter dieser praktischen Technik steckt und stellt zwei empfehlenswerte Geräte ab 30 Euro vor.
Laut "Digital World" ist die Funktionsweise eines FM-Transmitters recht einfach: Das Gerät sendet das Audiosignal des angeschlossenen MP3-Players wie eine kleine Rundfunkstation an das Autoradio. Eingriffe am Autoradio sind dazu nicht notwendig, für die Stromversorgung werden die Geräte meist in den Zigarettenanzünder gesteckt.
"Digital World"-Tipp speziell für iPod-Besitzer ist der Kensington-FM-Transmitter k33185JP für rund 60 Euro. Das Gerät im typischen iPod-Design biete einen guten Klang und lasse sich über vier
Tasten bedienen. Drei Tasten sind zum Speichern von einmal gefundenen
Sendefrequenzen, eine Taste dient zur Auswahl der Frequenz. Ein
Unterschied zum Empfang eines Radiosenders ist laut "Digital World"
nicht feststellbar, wenn das Gerät an einer geeigneten Stelle für den
Empfang am Autoradio liegt.
Eine preiswerte und für jeden Player geeignete Lösung ist laut dem Magazin der Tunecast von Belkin für rund 30 Euro. Das kompakte Gerät verfügt über ein kleines LCD-Display zur Anzeige der eingestellten Frequenz und kann wahlweise an einem Zigarettenanzünder oder über zwei Batterien beziehungsweise Akkus betrieben werden. Allerdings hängt auch bei diesem FM-Transmitter die Empfangsqualität stark von der Entfernung und der Lage zum Autoradio ab, so "Digital World" abschließend.
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