Dem Handelsblatt zufolge hat das Musikportal von T-Online seinen Absatz im vergangenen Jahr auf 15,5 Millionen Downloads vervierfacht und sieht sich damit als Marktführer in Deutschland. Für das kommende Jahr erwarte man eine Verdoppelung der Verkaufszahlen, so Vertriebschefin Susanne Peter gegenüber dem Handelsblatt. Jedoch weiß sie auch, dass der Boom ins Stocken geraten könnte, da die Internet-Preise gegenüber dem Handel unflexibel seien. Während bei Musicload ein Album ab 7,95 Euro zu haben ist, gibt es in vielen Discountern Schnäppchen-Preise ab 3,95 Euro pro CD, wobei es sich in der Regel um ältere Alben handelt. Wer sich bei Musicload eine solche CD aus einzelnen Titeln zusammenstellt, legt im Vergleich zu den Discounter-Angeboten ordentlich drauf, da bei Musicload ein Titel zwischen 0,99 und 1,49 Euro kostet.
Attraktive Preismodelle für ältere Musik gebe es jedoch derzeit nicht, so Peter. Derzeit will Sony BMG rund 50 Alben aus dem mittleren bis unteren Preissegment – die so genannten "Nice Price"-CDs – über Musicload zu verkaufen, jedoch lasse sich dabei nur schwer Geld verdienen. Wie das Handelsblatt weiter berichtet, plant Musicload einen Abo-Service nach dem Vorbild von Napster. Dabei zahlt der Kunde einen festen monatlichen Betrag und kann dabei so viel Musik herunterladen wie er möchte. Wird das Abo gekündigt, lässt sich diese Musik jedoch nicht mehr abspielen.
Apple zweifle zwar die Marktführerschaft von Musicload an, nennt aber keine Verkaufszahlen. Georg Albrecht von Apple erklärt gegenüber dem Handelsblatt, dass einen Monat Musicload mehr Titel verkaufe und einen Monat iTunes. Weltweit würden in den iTunes Music Stores rund 1,8 Millionen Lieder täglich verkauft.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.