Belletristik, Lyrik, Fachliteratur, Kinderbücher und aktuelles Zeitgeschehen sind als Hörbücher für unterwegs erhältlich. In USA beläuft sich der Hörbuchanteil am Literaturmarkt Experten zufolge auf zehn Prozent, der Anteil in Deutschland wurde für 2005 mit vier Prozent beziffert, so das Unternehmen RapidSolutions. Doch wie im Musikbereich schützen sich die Online-Anbieter von Hörbüchern mit Digital-Rights- Management (DRM) Kopierschutzformaten vor Missbrauch. Hörbücher warten dabei mit zusätzlichen DRM-Formaten auf, die Otto Normalverbraucher die Freude verderben können.
Im Online-Bereich bietet Apple iTunes Hörbücher im M4B-DRM-Format, das Hörbuch-Portal Audible bietet die Titel im eigenem AA-DRM-Format an. Den Endverbraucher verwirren könnte das Herunterladen mit unterschiedlichen Qualitätsstufen, die selbst bei von Audible angegebenen Geräten zu Probleme führen können, so der Softwarehersteller RapidSolutions. So könne Otto Normalverbraucher ohne technisches Expertenwissen und mit einem mittelpreisigen MP3-Player oder Mobilfunktelefon mit MP3-Abspielmöglichkeit bei Apple und Audible leer ausgehen, da eine Standardisierung des entsprechenden DRM Formates und eine Harmonisierung mit allen Abspielmedien nicht in Sicht sei.
Je nach DRM-Format ermöglicht die Software Tunebite in der neuen Version nun auch das Wiederaufnehmen mit zwei- bis vierfacher Geschwindigkeit von Hörbüchern in den Formaten M4B und AA. Endverbraucher können nun mit Tunebite nach §95a des deutschen Urheberrechts und ohne Verletzung von §95c strafverfolgungsfrei für den privaten Eigenbedarf die rechtmäßig erworbenen Hörbücher durch Wiederaufnahme als herkömmliche MP3-Dateien auf den eigenen mobilen MP3-Abspielgeräten anhören, so der Softwarehersteller.
Die Software Tunebite kostet 14,90 Euro, kann jedoch kostenlos getestet werden. Das Programm steht unter www.shareware.de zum Download bereit.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.