Für die P2P-Filesharing-Börse Kazaa wird es zunehmend eng: Der australische Gerichtshof hat seine im September getroffene Entscheidung, dass Kazaa alle urheberrechtlich geschützten und nicht lizenzierten Musikstücke vom Tausch ausschließen muss, bestätigt. Vielmehr setzte er den Betreibern mit 5. Dezember nun ein endgültiges Ultimatum. Ist die Tauschbörse bis dahin nicht von illegalen Files gesäubert, wird sie abgedreht, berichtet The Sydney Morning Herald in seiner heutigen Ausgabe.
Vertreter der Musikindustrie nahmen den letzten Warnschuss an Kazaa naturgemäß positiv auf und forderten die Betreiber auf, den illegalen Pfad zu verlassen. IFPI-Chairman John Kennedy ließ in einer ersten Stellungnahme verlautbaren, dass es für Betreiber wie Kazaa an der Zeit sei weiterzugehen. "Werdet endlich legal oder macht den Weg für andere frei, die am korrekten und legalen Aufbau des digitalen Musikgeschäfts interessiert sind", so sein Appell an die Tauschbörsenbetreiber.
Obwohl Gerichte weltweit immer häufiger klare Grenzen ziehen und das Herunterladen von Musik als rechtswidrig und illegal einstufen, ist die rechtliche Lage in manchen Ländern immer noch nicht geklärt. Während in Deutschland der Download eindeutig nur zulässig ist, wenn der Tausch nicht rechtswidrig, also ohne Verletzung der Urheberrechte vonstatten geht, ist die Rechtslage in Österreich immer noch unklar. "Es gibt diesbezüglich noch keinen Präzedenzfall und auch keine ausdrückliche Regelung", so Internetrechtsexperte Wolfgang Zankl gegenüber pressetext.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.