Bleiben PC, Notebook, PDA, Smartphone, Handy, Festnetztelefon, MP3-Player, Video Viewer, Digitalkamera und Navigationssystem weiterhin getrennte Geräte oder wachsen sie zusammen zur "eierlegenden Wollmilchsau", die alle Funktionen in einem Gehäuse vereint? An dieser Frage entzündet sich immer wieder ein Streit der Experten, wie jüngst im Rahmen der "Internet-Agenda 2015" des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco). Die Fragestellung gewinnt derzeit auch wieder für Verbraucher an Bedeutung, die angesichts der bevorstehenden Weihnachtseinkäufe unsicher sind, was sie sich zulegen oder an Freunde und Familie verschenken sollen.
Bei einer Expertenumfrage zur Internet-Agenda 2015 äußerten ein Drittel der Fachleute die feste Überzeugung, dass künftige Smartphone-Generationen die heutigen PCs und Laptops ablösen werden. "Nach dieser Prognose werden Smartphones die Funktionen von PC beziehungsweise PDA, Internet, E Mail, Mobil- und Festnetztelefonie in sich vereinen", so eco-Geschäftsführer Harald A. Summa. Ein Viertel der Experten vertritt die Auffassung, dass das mobile Endgerät der Zukunft noch viel weitergehende Features einschließlich Musik- und Filmplayer sowie Navigation in sich aufnehmen wird.
Aber: 43 Prozent der von eco kontaktierten Fachleute sind sich ebenso sicher, dass es auch in zehn Jahren noch einen Markt für die verschiedenen Geräteklassen mit nur jeweils einer Funktion geben wird. "Die Mobilitätsbranche hat schließlich auch kein auf Schienen fliegendes Auto hervorgebracht, sondern es gibt unterschiedliche Märkte für Autos, Eisenbahnen und Flugzeuge", sagt eco-Chef Harald A. Summa. Fest steht: Im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wird der Verbraucher letztlich mit seinem Portemonnaie abstimmen, welche Experten-Fraktion Recht behält.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
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Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.