Mehrere Downloadplattformen versuchen sich der Plattenindustrie anzunähern und wollen den Gratishandel von Musik in ihren Netzwerken zu bezahlten Services umwandeln. Die kalifornische Firma Grokster, die schon von der Unterhaltungsindustrie verklagt worden war, führt derzeit Gespräche mit den Plattenfirmen. Der Online-Service will sich mit Mashboxx, einem neuen von Sony unterstützten Unternehmen zusammenschließen und eine legale File-Sharing-Plattform starten, berichtet die New York Times. Außerdem habe sich Mashboxx weiteren File-Sharing-Firmen angenähert, darunter eDonkey, Morpheus und LimeWire. Es gebe allerdings keine aktiven Verhandlungen mit diesen Unternehmen.
Nach dem Gerichtsurteil gegen Grokster, das besagt, dass File-Sharing-Services dafür haftbar gemacht werden können, wenn sie zur Verletzung von Copyrights beitragen, hat die Recording Industry Association of America einen Brief an verschiedene Downloadplattformen entsandt. In dem Schreiben wird von den Firmen gefordert, den Tausch von geschützten Musikfiles zu verbieten und andere Wege des File-Sharings zu diskutieren. Die Mehrheit der adressierten Unternehmen hat zumindest Vorbesprechungen zu einer Neuorientierung angekündigt.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.