Wie aus der W3B-Studie "Musik im Internet" des Internet-Consulters Fittkau & Maaß hervorgeht, ist "Musik per Datei" bei den deutschen Internet-Nutzern durchaus beliebt. Knapp drei Viertel der über 100.000 online befragten Internet-User nutzen Musik in Form von Dateien. Von ihnen beziehen über drei Viertel ihre Musikdateien hauptsächlich von ihren eigenen Audio-CDs. 40 Prozent saugen auch die CDs von Freunden und Bekannten auf ihre Computer und digitalen Player. Das Internet ist nach dem traditionellen Speichermedium CD die wichtigste Quelle für digitale Musik: Knapp ein Drittel der Deutschen lädt sich Musik kostenlos aus dem Internet, 22 Prozent kaufen Musik online. 9,6 Prozent haben auch noch andere Quellen für ihre digitalen Musikarchive.
Während 26 Prozent aller deutschen Internet-Nutzer am Online-Kauf von Musik interessiert sind, haben nur zehn Prozent tatsächlich schon Musik im Internet gekauft. Wird der legale Weg gewählt, hat in Deutschland das Download-Angebot von Musicload.de die Nase vor dem populären iTunes Musicstore von Apple.
Bei der Hardware bestätigt die W3B-Studie die klare Marktführerschaft von Apples iPod bei den Playern ab zwei Gigabyte Speicherkapazität. Die iPods kommen hier auf einen Marktanteil von 50,6 Prozent. Creative liegt mit 13 Prozent weit abgeschlagen auf dem zweiten Rang. Sony kommt mit 8,1 Prozent auf Platz drei. Bei den digitalen Musikplayern mit einem Speicher unter zwei Gigabyte ist Sony hingegen mit 15 Prozent der Marktführer vor Apple mit knapp zehn Prozent. Platz drei belegt hier Thomson (6,5 Prozent) vor Creative (6,1 Prozent), Philips (5,3 Prozent) und Panasonic (5,1 Prozent).
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.