Das finnische Unternehmen Viralg will illegalen Tauschbörsen den Garaus machen. Viralg hat eine Methode entwickelt, mit der der Filetransfer über Tauschbörsen verhindert werden soll. Statt Musikdateien, Spielen oder Filmen, die sich die Konsumenten herunterladen wollen, bekämen sie wertlosen Datenmüll, berichtet das Branchenportal Cnet.
Das Unternehmen hat erst kürzlich einen finnischen Technologiepreis gewonnen und arbeitet nach eigenen Angaben seit mehr als einem Jahr mit BMG Finnland zusammen, um den Urheberrechtsschutz von Musiktiteln bei Tauschbörsen sicherzustellen. Die Viralg-Technologie mache sich die Fähigkeit der Tauschbörsen zunutze, mit der gleichzeitig Downloads von verschiedenen Quellen durchgeführt werden können. Viralg täusche die digitale Signatur eines vom User gewünschten Musiktitels oder eines Films vor und füge dem Download-Stream dann Datenmüll hinzu.
"Die Technologie vermischt die Files in einem P2P-Netzwerk in einer Art, dass der illegale Downloader schließlich wertlosen Abfall bekommt statt echter Musik oder echter Filme", beschreibt das Unternehmen in einer Presseaussendung seine Methode. "Unsere Technologie kann auch Files, die über P2P-Netzwerke bereits getauscht wurden, zerstören", heißt es weiter. Nähere Details zu seinem Service gibt das finnische Unternehmen nicht preis. Viralg betritt mit der Technologie jedenfalls einen Markt, auf dem sich bereits einige Anbieter tummeln. Das New Yorker Unternehmen Overpeer etwa rühmt sich einer Methode, die mit einer 99-prozentigen Sicherheit die Files seiner Kunden vor widerrechtlichem Datentausch schützen soll.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
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Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
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Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.