Motorola glaubt offenbar an eine lukrative Zukunft für Musik am Handy. Das US-Unternehmen will eigenen Angaben zufolge noch in diesem Jahr mit einem Musik-Service namens iRadio starten, der das Mobiltelefon via Bluetooth mit der Stereoanlage und dem Autoradio verbindet. Die entsprechenden Handsets sollen erst dann auf den Markt kommen, wenn auch der Service startklar ist. Ziel ist der Launch im Dezember, berichtet die Los Angeles Times.
Doch diese "Schweizermesser"-Strategie hat sich bei anderen mobilen Geräten nicht bewährt und ist auch beim Handy fragwürdig, so die LA Times. Allerdings sei gerade bei Musik die Skepsis geringer. Das Interesse an neuen Musikdiensten wie Songdownload, Online-Jukeboxes und Musikvideos ist bei den Telekomanbietern aufgrund des Klingeltonbooms groß. Motorola will nun die Mobilfunkanbieter an Bord bekommen, indem ihnen den Großteil der fünf bis sieben Dollar, die der Service pro Monat kosten soll, überlassen werden soll.
Dennoch sei auch Vorsicht angebracht, denn es sei keineswegs klar, ob die Kunden dafür auch bezahlen wollen. Auch könnten derartige Multimediadienste trotz Attraktivität an ihren negativen Auswirkungen auf die Batterie- und Verbindungsdauer scheitern, so die LA Times abschließend.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.