Ashampoo Internet Services sieht sich derzeit einer an beste Telekom-Zeiten erinnernden Markenrechtskampagne des Chip-Produzenten Intel ausgesetzt. Die Firma Intel versucht, den von Ashampoo betriebenen Online-Foto-Service www.fotoinside.de abzumahnen.
Die Intel Corporation ist der Ansicht, dass Ashampoo mit dieser Domain unrechtmäßigen Gebrauch vom Namensbestandteil "inside" macht - bekanntermaßen wirbt der US-Chip-Produzent mit "Intel inside".
Aufgrund dieser Abmahnung durch Intel sieht sich die Ashampoo-Gruppe genötigt, einen sofortigen Namens- und Domainwechsel ihres Portals durchzuführen. Daher ist der erwähnte Online-Foto-Service ab sofort unter dem neuen Portalnamen www.fotoporte.de zu erreichen.
Das ist nicht das erste Mal, dass ein Großunternehmen versucht, bestimmte Worte oder Wortbestandteile exklusiv für sich zu reklamieren. Berühmt-berüchtigt sind in diesem Zusammenhang etwa die häufigen Bemühungen der Deutschen Telekom, das "T" für sich zu beanspruchen, auch dann, wenn keinerlei Ähnlichkeiten in puncto Design oder Tätigkeitsbereich zu erkennen sind. Zuletzt war der Handelsriese Metro in vergleichbaren Schlagzeilen, als dieser versuchte, eine Art Exklusivrecht für das Wort "Metro" zu bekommen.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
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