Eine effektive Wegfahrsperre für Notebooks ist noch nicht erfunden. Mit einer Versicherung lässt sich der Schaden im Falle eines Diebstahls aber begrenzen. Befinden sich auf der Festplatte sensible oder geheime Daten, sollte man sie unbedingt verschlüsseln, rät das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 16/04.
Oftmals geht es ganz schnell - mal eben die Toilette im ICE oder einem Cafe aufgesucht, und danach ist das Notebook verschwunden. Gegen Gelegenheitsdiebe helfen zwar Diebstahlsicherungen mit Stahlseilen, aber wenn der Langfinger Werkzeug dabei hat, halten ihn solche Sicherungen nicht auf.
Wie auch immer das Notebook verschwunden ist, im Falle eines Diebstahls läuft man Gefahr, dass wichtige Daten in falsche Hände gelangen. Das Risiko lässt sich minimieren, wenn der Nutzer die Inhalte verschlüsselt. Das gesamte Dateisystem lässt sich am einfachsten unter Linux schützen. Windows XP und Mac OS X bringen Bordmittel mit, womit sich einzelne Verzeichnisse mit kritischen Daten absichern lassen. "Dabei sollte man nicht vergessen, möglichst schwierige Passwörter zu verwenden, die sich nicht leicht erraten lassen", erläutert c't-Redakteur Johannes Endres. "Das Passwort sollte auch nicht auf einem Zettel direkt am Notebook hängen."
Ist das Notebook einmal geklaut, kann das mal eben einen Verlust von mehreren tausend Euro bedeuten. Mit einer Versicherung lässt sich das Kosten-Risiko minimieren. Zu Hause greift die Hausratversicherung, für unterwegs bietet sich eine Reiseversicherung an, eine Elektronikversicherung gilt überall. Eine spezielle Notebook-Versicherung ersetzt sogar Schäden, die der Besitzer selbst verursacht hat - sozusagen Vollkasko fürs Notebook, allerdings mit Eigenbeteiligung. "Egal, wie hoch oder auf welche Art man seine mobilen Geräte versichern will", erläutert c't-Redakteur Johannes Endres, "wichtig ist das Kleingedruckte, das sich bei den Versicherungen oftmals stark unterscheidet."
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