Microsoft untersucht nach eigenen Angaben derzeit Berichte über ein Sicherheitsproblem, das die Windows-Komponenten Microsoft Internet Information Services 5.0 (IIS) und Microsoft Internet Explorer betrifft. Demnach sind Webserver mit Windows 2000 Server und IIS möglicherweise durch einen böswilligen Code namens "Download.Ject" gefährdet. Diese Webserver werden über "Download.Ject" dazu benutzt, um Rechner von Benutzern des Internet Explorers zu infizieren.
Dabei werden an Seiten, die von den befallenen Webservern ausgeliefert werden, spezielle JavaScripte angehängt, die automatisch und unbemerkt einen Trojaner nachladen, sofern der Besucher den Internet Explorer benutzt. Es werden dazu ungepatchte Sicherheitslücken im Browser ausgenutzt. Microsoft rät daher den Nutzern, die Sicherheitseinstellungen des Browsers auf "hoch" umzustellen und Active Scripting nicht mehr zu erlauben. Das hätte allerdings zur Folge, dass der Besuch vieler Webseiten erheblich erschwert würde. Daher ist die Verwendung alternativer Browser wie Opera oder Mozilla ratsam.
Medienberichten zufolge wurden bereits eine Reihe von Webservern befallen. Allerdings sei inzwischen ein russischer Server, von dem der Trojaner nachgeladen wurde, abgeschaltet worden. Damit scheint zwar die akute Gefahr erst einmal gebannt, da die Sicherheitslücken jedoch immer noch bestehen, ist nach wie vor Vorsicht geboten. Microsoft-Kunden, die den zweiten Release Candidate zum ServicePack 2 für Windows XP installiert hätten, seien nach Angaben des Softwarekozerns nicht von dem Problem betroffen. Systemadministratoren wird geraten, das Update 835732 zu installieren.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
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Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.