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Test: Welche Notebooks machen Sinn für Gamer?

Fazit des Tests von "GameStar": Preis und Power sind nicht alles. Die neueste Notebook-Generation zeigte sich durchaus für PC-Spieler geeignet, wobei Business-Geräte am schlechtesten abschnitten.

Auf dem Sofa, im Zug oder bei Freunden Computer spielen? Mit modernen Notebooks kein Problem. Denn dank neuer Grafik-Chips und hoher Leistung, guter Ausstattung und langer Akku-Laufzeit sind viele der mobilen Rechenkünstler nun auch für PC-Spiele-Fans eine echte Alternative zu schweren Desktop-PCs. Zu diesem Ergebnis kommt die PC-Spielezeitschrift "GameStar", die in ihrer aktuellen Ausgabe 6/2004 zehn Notebooks der neuesten Generation einem ausführlichen Praxis-Test unterzogen hat.

Im Vergleich erwies sich das Inspirion 9100 Deluxe von Hersteller Dell als Klassen-Primus. Ausgestattet mit einem Pentium HT/3,2 Gigahertz-Prozessor und einer Mobility Radeon 9700-Grafikkarte mit DirectX-9-Unterstützung bekommt der PC-Spiele-Fan für rund 2.200 Euro ein Notebook mit maximaler Spieleleistung. Dafür muss er aber eine kurze Akku-Laufzeit von weniger als einer Stunde, einen lauten Lüfter sowie ein Gewicht von 4,1 Kilogramm in Kauf nehmen.

Wer dagegen ein ausgewogeneres Spiele-Notebook sucht, sollte nach Meinung von "GameStar" zum Acer Aspire 1501 LCI greifen. Zwar hat auch das Acer mit einem lauten Lüfter und einer kurzen Akku-Laufzeit zu kämpfen, doch mit zirka 1.400 Euro ging das Gerät als Preis-Leistungs-Sieger aus dem Test hervor.

Gute Kompromisslösung

Als besten Kompromiss zwischen Mobilität und Spieleleistung empfiehlt "GameStar" das Terra Aura Neon 2 von Wortmann für rund 2.200 Euro. Dieses Gerät vereint dank Centrino-Chipsatz, Intel-M-CPU und Mobility-Radeon-9600-Grafik hohe 3D-Performance mit langer Akku-Laufzeit und relativ geringem Gewicht. Zudem ist es komplett ausgestattet und damit auch für Business-Zwecke universell einsetzbar.

Teure Business-Geräte eignen sich eher nicht

Vergleichsweise schlecht schnitten die zwei teuersten Notebooks im Spiele-Test ab: Das X30 WVC 1700 sowie das P30 XTM 1700. Beide Geräte stammen aus dem Hause Samsung und kosten jeweils rund 2.700 Euro. Zwar glänzen beide Rechner mit schnellen Pentium M- Prozessoren, doch die verwendeten Grafikkarten-Typen sind für anspruchsvolle Spieler definitiv zu langsam. Dasselbe gilt für das zirka 2.000 Euro teure Business-Notebook R50 von IBM, das zwar perfekt verarbeitet, aber für 3D-Spiele "völlig unbrauchbar" ist, so "GameStar".

Die spezielle Hardware macht's

"GameStar"-Tipp: Wer auf der Suche nach dem optimalen Spiele-Notebook ist, sollte auf das richtige Zusammenspiel der verwendeten Hardware-Komponenten achten. Um beispielsweise eine gute 3D-Performance auch mit so genannten DirectX-9-Titeln zu erreichen, empfiehlt "GameStar", beim Notebook-Kauf auf eine Grafikkarte mindestens vom Typ ATI Mobility Radeon 9600 oder Nvidia Geforce FX Go 5700 zu achten. In Verbindung mit einem Intel Centrino-Chipsatz und einem Pentium M 1,7 Gigahertz Prozessor seien so mobile und leise Geräte mit guter Spieleleistung möglich. Weitere Kennzeichen eines rundum gut ausgestatteten Spiele-Notebooks seien eine mehr als 40 Gigabyte große Festplatte, 512 Megabyte Arbeitsspeicher, eine Netzwerkkarte sowie ein Modem mit Wireless-LAN-Modul zur drahtlosen Datenübertragung.


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