Im Laufe des morgigen Mittwochs will EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti offiziell bekannt geben, welche Strafe der Softwarehersteller Microsoft dafür zu zahlen hat, dass er seine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat. Wie das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt unter Berufung auf EU-Kreise berichtet, müssen die Redmonder mit der Rekordstrafe von 500 Millionen Euro rechnen. Verschiedene andere Medien berichten von einem Betrag von 497 Millionen Euro.
Vier Jahre lang hatte die Brüsseler Kartellbehörde im Fall des Softwarekonzerns ermittelt, ob dieser seine Stellung als Marktführer bei den Betriebssystemen unrechtmäßig ausgenutzt hat. Stein des Anstoßes dabei war vor allem die Integration des Media Players in das Windows-Betriebssystem.
In der vergangenen Woche waren die Verhandlungen zwischen Monti und Microsoft-Chef Steve Ballmer endgültig gescheitert. Die zu erwartende Strafe ist die höchste von der Kartellbehörde bisher verhängte Geldbuße. Microsoft hat indes bereits am Montagabend angekündigt, gegen die Strafe vor dem europäischen Gerichtshof zu klagen.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.