Seit dem Inkrafttreten des neuen Urheberrechtsgesetzes ist es nicht mehr erlaubt, Programme zu verkaufen, die in der Lage sind, Kopierschutzmechanismen zu umgehen. Daher verschwanden einige vormals legale Programme nach dem 13. September 2003 aus den Regalen oder werden seitdem in einer entschärften Version angeboten. Allerdings betrifft das Verkaufsverbot nicht nur Geschäfte, sondern auch Privatleute. Wer nun unwissentlich versucht, seine vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes legal erworbene Kopier-Software privat über eBay oder ähnliche Portale zu verkaufen, muss mit unangenehmen Folgen rechnen.
Verschiedene große Musikvermarkter haben sich laut dem Softwarehersteller bhv zusammengeschlossen, um gegen derlei Verstöße vorzugehen. Sie werden durch einen Münchner Rechtsanwalt vertreten, der die Verkäufer abmahnt. So sollen beispielsweise Privatkunden, die das damals noch legale bhv-Programm CD Master Clone 4 für 19,95 Euro erworben und nach dem 13. September 2003 über Internetportale weiterverkaufen wollten, Anwaltskosten in Höhe von über 2300 Euro bezahlen. Es wird ihnen weiterhin mit massiven Schadenersatzansprüchen und Strafverfolgung gedroht. Den Abgemahnten werden dabei Fristen von zwei bis drei Tagen gesetzt, um die entsprechende Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und die Anwaltskosten zu bezahlen, um so weitere gerichtliche Schritte und noch höhere Kosten zu vermeiden.
Um dieser Vorgehensweise der Musikindustrie Einhalt zu gebieten, hat die bhv Software GmbH & Co. KG unter bhv.de/rechtslage ein Internetforum eingerichtet, um geeignete Abwehrmaßnahmen gegen die einsetzende Abmahnwelle zu koordinieren und erste Fragen seiner Kunden zu beantworten. "Eine Abmahnlawine muss unbedingt gebremst werden. Die Unverhältnismäßigkeit der Vorgehensweise ist geradezu unfassbar. Wir werden uns hier für unsere Kunden einsetzen, wenn es sein muss mit gerichtlicher Hilfe. David wird Goliath die Stirn bieten", gibt sich Helmut Schmitz, Geschäftsführer von bhv Software, kämpferisch.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.