Bei der Vernetzung von Computern und Spiele-Konsolen hat sich die HomePlug-Technologie, bei der die existierenden Stromkabel und -steckdosen im Gebäude für den Aufbau eines Heimnetzwerks genutzt werden, mittlerweile ganz gut etabliert. "Es müssen damit keine Wände oder Decken durchbohrt und neue Kabel verlegt werden", nennt Heiko Harbers, Vorstand der devolo AG in Aachen, als Hauptgrund für das gestiegene Interesse an dieser Technologie.
Auch für Musikliebhaber, die PC und HiFi-Anlage oder das Audiosystem mit entfernten Aktivboxen in einem anderen Raum verbinden wollen, könne die Vermeidung von Schmutz und Lärm ein Argument sein. "Viele Kunden haben ihre Musikanlage im Wohnzimmer stehen, möchten aber auch morgens im Badezimmer Musik hören. Hierzu braucht man nichts anderes als 2 MicroLink dLAN Audio-Adapter und ein Paar Aktivboxen", so Harbers.
Der neue Adapter lässt sich an jede beliebige Stromsteckdose anschließen und verfügt über mehrere Cinch-, Klinken- und Micro-Buchsen für die Verbindung zu HiFi-Anlage, Mikrofon oder Lautsprechern. Dabei stehen sowohl klassische analoge als auch digitale Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Mit zwei von diesen Adaptern kann ein einfaches Audionetzwerk aufgebaut werden - auch ohne PC. Die Übertragung des Audiostreams erfolgt bei einer PC-Integration über MicroLink dLAN Ethernet oder MicroLink dLAN USB wahlweise auf bis zu vier unterschiedlichen Kanälen.
Soll ein Computer oder ein DSL-Modem mit integriert werden, sind MicroLink dLAN-Adapter mit USB- oder Ethernet-Anschluss erforderlich. Entsprechende Einsteigersets mit zwei Geräten und einer einfach zu bedienenden Konfigurationssoftware bietet devolo für 169,90 Euro an. Auch die Einbindung eines Drahtlos-Netzes (Wireless LAN) im Haus soll mit Hilfe des speziellen Adapters MicroLink dLAN Wireless kein Problem darstellen. Die Reichweite für die Audioübertragung liegt nach Angaben von devolo - abhängig von den baulichen Gegebenheiten - bei bis zu 200 Metern.
Ein integrierter Encoder und Decoder ermöglicht die Stereowiedergabe von MP3/WMA-Dateien mit Audiodatenraten von bis zu 44,1 kHz in CD-Qualität. Der Audio-Adapter ist zu den meisten existierenden Musikbroadcasting-Produkten kompatibel, mit den devolo-Plugins für Winamp und den Windows Media Player lässt sich der PC auch als Jukebox im Netzwerk einsetzen.
devolo will diesen Adapter Mitte März auf den Markt bringen. Der empfohlene Verkaufspreis soll bei 149,90 Euro pro Stück liegen. Die Eigenentwicklung von devolo ist zum Patent angemeldet.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.