Nach Einschätzungen führender Wirtschaftsverbände wird der ITK-Markt im Jahr 2004 wieder an Fahrt gewinnen. Deshalb wird die kommende CeBIT (18. bis 24. März) als passender Auslöser gesehen, um der gesamten Branche Zuversicht zu geben. Zahlreiche Marktführer aus dem In- und Ausland haben ihre Standfläche vergrößert, um ihr erweitertes Portfolio dem Kunden zu präsentieren, unter anderem Alcatel, E-Plus, LG Electronics, Microsoft, Nokia, Panasonic, Samsung und Sanyo. Die Deutsche Messe AG erwartet zur CeBIT 2004 über 6000 Aussteller, die eine Fläche von mehr als 300.000 Quadratmetern belegen.
Als wichtigste Themen der CeBIT 2004 gelten Business Intelligence, Business Processes, Digital-Life-Lösungen, IT-Security, E-Government und E-Banking. Software ist für alles der wichtigste Treiber. Breiten Raum nehmen die Lösungen und Beratungsleistungen speziell für mittelständische Betriebe ein. Weitere Top-Themen sind die umfassende digitale Kommunikation durch UMTS und WLAN. Auch die Konvergenz von Informationstechnik und Unterhaltungselektronik schreitet voran.
Die Aussteller der kommenden CeBIT wollen sich verstärkt an den Mittelstand wenden: mit branchenspezifischen und -übergreifenden ITK-Lösungen, speziellen Ansprechpartnern und besonderen Beratungsleistungen. Darüber hinaus richtet die Deutsche Messe AG eine eigene Recherche- und Kontaktplattform für den Mittelstand auf ihrer Webseite ein. Zukünftig werden aber nicht mehr allein die ITK-Produkte und ihre Technologien im Mittelpunkt stehen, sondern deren Umsetzung und Nutzen. Diese Entwicklung werde auch das Bild der CeBIT verändern, so die Deutsche Messe AG. Erste Ansätze dieser Marktanpassung sollen bereits auf der kommenden Veranstaltung zu sehen sein.
Im viel beachteten Rechtsstreit mit dem Internetportal Youtube hat die Gema Berufung eingelegt. Das Urteil geht der Rechteverwertungsgesellschaft noch nicht weit genug. Es war entschieden worden, dass Youtube Videos nach Beschwerden der Rechteinhaber löschen muss.
Das Flatrate-Prinzip erobert die Musikportale. Das Magazin Chip hat die fünf meistgenutzten Portale geprüft und erklärt, wann sich der Wechsel von Download zu Streaming lohnt und worauf man achten sollte.
Mix Radio, der kostenlose Musik-Streaming-Dienst von Nokia, steht ab sofort Kunden in Deutschland und der Schweiz zur Verfügung. Mit einem Nokia Lumia 800 oder Lumia 710 hat man Zugriff auf 15 Millionen Titel.
Nokia ist nicht mehr die Nummer eins im weltweiten Handygeschäft. Das räumte der scheidende Aufsichtsratschef Jorma Ollila am Mittwochabend gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 ein.
Der französische Elektronikhersteller Memup gibt die Einführung seiner vier neuen MP3-Player bekannt: Skite, Komet, Square und K18 Color. Mit den unterschiedlichen Geräten will der Hersteller unterschiedlichste Nutzer ansprechen.
Die Internetplattform YouTube darf in Deutschland sieben ganz bestimmte Musikvideos nicht mehr zugänglich machen und muss auch einen künftigen erneuten Upload verhindern. Das Urteil ist von grundsätzlicher Bedeutung.
Der Getränkeriese Coca Cola plant einen eigenen Internet-Musikdienst. Der Konzern verkündete am Mittwoch eine Allianz mit dem erfolgreichen schwedischen Anbieter Spotify.
Der deutsche Musikmarkt hat sich im Jahr 2011 stabil entwickelt. Obwohl physische Tonträger noch den größten Marktanteil innehaben, nehmen Online-Angebote wie Downloads und Streaming stetig zu.
Musik hören ohne Limits: Gut 15 Millionen Titel können mit Napster an jedem beliebigen Rechner und auf drei zusätzlichen mobilen Geräten gehört werden. 1&1 bietet seinen Neukunden jetzt Sonderkonditionen für die Flat.
Nur telefonieren war gestern. Multifunktionelle Smartphones stehen für die Gegenwart der Mobiltelefonwelt. Auch Sony Ericsson ist es mit seinem Modell Xperia Neo V gelungen, sich auf dem Markt zu etablieren.