Die Sicherheits-Spezialisten von Sophos raten zur Vorsicht beim Computerkauf. Insbesondere während des Weihnachtsgeschäfts werde ein Großteil der Geräte mit veralteter Sicherheits-Software ausgeliefert, denn viele der an Weihnachten verkauften Computer seien bereits einige Monate vorher produziert und konfiguriert worden. Für sicherheitsrelevante Programme wie Virenscanner oder Firewalls, die ständig zu aktualisieren sind, stelle dies ein erhebliches Problem dar. Allein der Monat November habe gezeigt, dass monatlich mit mehr als 700 Viren zu rechnen sei.
"Dieses Jahr werden viele Leute einen neuen PC oder einen tollen Laptop unter dem Weihnachtsbaum finden", so Gernot Hacker, Senior Technical Consultant bei Sophos. "Es ist leider sehr trügerisch zu glauben, der gerade erworbene Computer sei sofort einsatzbereit. Manche Käufer mussten erst einmal unglaublich große Sicherheitspatches mit 38 MB auf das brandneue Gerät herunterladen. Das kann mit einem Modem einen ganzen Tag dauern. Am besten kontrolliert man sofort nach dem Auspacken, wie aktuell die gesamte Software des Rechners ist. Entsprechend empfiehlt es sich, die neuesten Patches für das Betriebssystem herunterzuladen, eine persönliche Firewall zu installieren und den Virenscanner zu aktualisieren. Schließlich ist ein Virus als Weihnachtsüberraschung nicht das passende Geschenk."
"Trotz der Jagd nach Geschenken und zeitraubender Vorbereitungen für das Fest sollten Computeranwender ihre Sicherheitsmaßnahmen nicht vernachlässigen. Besonders die in der Weihnachtszeit beliebten elektronischen Grußkarten verleiten zu unvorsichtigem Handeln und bergen so manche böse Überraschung. Mit dem Öffnen von Dateien - wie interaktive Witzprogramme, Bildschirmschoner oder elektronische Grußkarten - erhöht sich die Gefahr einer Virusinfektion enorm. Safe Computing ist eine Vollzeitaufgabe", bilanziert der Experte.
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