Eine Sicherheitslücke in der Windows-Shell, die beim Umgang mit MP3- und WMA-Dateien auftritt, erlaubt es Hackern, die vollständige Kontrolle über einen fremden PC zu bekommen. Dazu müssten die Angreifer die Musikdateien dieser beiden Formate in einer bestimmten Weise manipulieren und dafür sorgen, dass sie auf einen fremden Rechner gelangen. In Zeiten von Dateitausch über Internet stellt dies für die Hacker kein all zu großes Problem dar.
Ist eine solche Datei beispielsweise per E-Mail oder aus dem Internet einmal auf einen Rechner gelangt, so genügt es, wenn der User die Maus über das Icon der Datei hält, um den Angriff zu starten. Beim Empfang per E-Mail reicht schon die Vorschaufunktion, um über den manipulierten Code einen Speicherüberlauf auszulösen. Dieser könnte dann von den Angreifern ausgenutzt werden, um in den Rechner einzudringen.
Microsoft stuft den Fehler im zugehörigen Sicherheitsbulletin als kritisch ein. Es wird allen Nutzern von Windows XP geraten, das bereitgestellte Sicherheitsupdate zu installieren.
Der US-Internetriese Google startet einen Musik-Streaming-Dienst für Smartphones und Tablet-Computer mit dem hauseigenen Betriebssystem Android. Das Angebot Google Play All Access wurde am Mittwoch auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco vorgestellt.
Der Kauf von Musik zum Download liegt im Trend. Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) lädt kostenpflichtige Musikdateien im Web herunter, etwa als MP3-Datei. 16 Prozent der Kunden von Download-Shops kaufen regelmäßig Musik online.
Bei Aldi Nord gibt es ab Montag, den 29. April, einen MP3-Player der Eigenmarke Medion zu ergattern. Der Player hat acht GB Speicherplatz für Musik im MP3-, WMA- oder WAV-Format. Die Titel werden einfach per Drag & Drop vom PC auf das Gerät geladen.
Der Frühling steht vor der Tür und die Fahrräder auf den Straßen werden wieder zahlreicher. Trekstor hat jetzt einen MP3-Player speziell für das Musikhören auf dem Drahtesel vorgestellt; der i.Beat road kommt mit Fahrradhalterung und Taschenlampe.
Obwohl die Einnahmen aus dem digitalen Geschäft in 2012 einen bisherigen Spitzenwert erreichten, wird Musikkaufen an sich zum Nischenmarkt, beklagt die Musikwirtschaft. Ein großer Anteil der Käufe geht auf "Intensivtäter" zurück.
Smartphones entwickeln sich zunehmend auch zu mobilen Abspielgeräten für Musik. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mitteilte, hat bereits jeder zweite Deutsche (49 Prozent) schon einmal ein Smartphone genutzt, um unterwegs Musik zu hören.
Musik-Fans haben bisher insgesamt mehr als 25 Milliarden Songs aus dem iTunes Store gekauft und heruntergeladen. Der Käufer des 25-milliardsten Songs, Phillip Lüpke aus Deutschland, erhält einen iTunes-Geschenkgutschein im Wert von 10.000 Euro.
Schlagersänger Heino hat mit seinem neuen Album nicht nur für Schlagzeilen in der BILD gesorgt, sondern kann zum Start auch gleich ziemlich viel Erfolg verbuchen. Nicht nur landete die "Scheibe" auf Platz eins der Download-Charts, auch einen neuen Rekord gibt es zu vermelden.
Nokia hat eine Premium-Funktion für den Streaming-Dienst Mix Radio angekündigt. Damit können Nutzer für 3,99 Euro im Monat unbegrenzt viele vorgeschlagene Songs überspringen und unbegrenzt viele Streams offline verfügbar machen.
Legale Musikdownloads haben im vergangenen Jahr erstmals die 100-Millionen-Marke in Deutschland durchbrochen. Dies entspricht einem Anstieg um 22,4 Prozent. Dennoch muss das legale Angebot mit vielen illegalen Gratis-Angeboten konkurrieren.