Seattle (AFP/red) - Diese könnten dann etwa auf mobile Geräte fürs Musikhören unterwegs übertragen werden. Der Dienst stehe zunächst nur Kunden in den USA zur Verfügung, erklärte eine Sprecherin von Amazon Deutschland auf Anfrage. Zu einem möglichen Start in anderen Ländern machte die Sprecherin keine genauen Angaben.
CD-Käufer erhielten künftig über den "AutoRip" genannten Dienst automatisch kostenlose MP3-Dateien in hoher Klangqualität, erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos. Beim Kauf einer CD stünden die Dateien Nutzern dann im "Cloud Player" von Amazon zur Verfügung, also im Online-Speicherdienst des Konzerns für Medieninhalte. Dort könnten die Dateien dann abgespielt oder heruntergeladen werden. Käufer müssten also mit dem Musikhören nicht mehr warten, bis die Post die CD zu Hause vorbeibringt.
Auch Kunden, die in der Vergangenheit CDs bei Amazon gekauft hätten, würden von dem Angebot profitieren, sagte Bezos. Diese bekämen für CDs, die seit dem Start des Musikverkaufs über Amazon im Jahr 1998 erworben worden seien, automatisch kostenlose MP3-Dateien.
Bislang stünden über den neuen "AudioRip"-Dienst über 50.000 Alben zur Verfügung, teilte Amazon mit. Kunden könnten entsprechende Titel an einem speziellen Logo erkennen. Das neue Angebot von Amazon dürfte als Angriff auf die Musikdienste des Computerkonzerns Apple und des Internetkonzerns Google zu werten sein.
Der US-Technologiekonzern Apple hat seinen lange erwarteten Streamingdienst für Musik im Internet vorgestellt. Bei der Eröffnung der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco präsentierte Apple am Montag die Anwendung iTunes Radio.
ProSiebenSat.1 baut sein Musik-Geschäft weiter aus und hat am Montag die neue Plattform Ampya gestartet. Über die Plattform seien mehr als 20 Millionen Songs, 57 000 Musikvideos und 100 000 Radiostationen verfügbar, teilte die Sendergruppe mit.
Apple hat laut einem Medienbericht die letzte große Hürde für sein geplantes Internetradio genommen. Als letzter der drei großen Musikkonzerne sei auch Sony mit an Bord, schrieb das Technologieblog "All Things D" am Freitag.
Beim kostenpflichtigen Herunterladen von Musik aus dem Internet können Verbraucher durch einen Anbietervergleich teils kräftig Geld sparen. Der gleiche Song kostet bei einzelnen Anbietern teils mehr als das doppelte als bei anderen Online-Plattformen.
Der US-Internetriese Google startet einen Musik-Streaming-Dienst für Smartphones und Tablet-Computer mit dem hauseigenen Betriebssystem Android. Das Angebot Google Play All Access wurde am Mittwoch auf der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco vorgestellt.
Der Kauf von Musik zum Download liegt im Trend. Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) lädt kostenpflichtige Musikdateien im Web herunter, etwa als MP3-Datei. 16 Prozent der Kunden von Download-Shops kaufen regelmäßig Musik online.
Bei Aldi Nord gibt es ab Montag, den 29. April, einen MP3-Player der Eigenmarke Medion zu ergattern. Der Player hat acht GB Speicherplatz für Musik im MP3-, WMA- oder WAV-Format. Die Titel werden einfach per Drag & Drop vom PC auf das Gerät geladen.
Der Frühling steht vor der Tür und die Fahrräder auf den Straßen werden wieder zahlreicher. Trekstor hat jetzt einen MP3-Player speziell für das Musikhören auf dem Drahtesel vorgestellt; der i.Beat road kommt mit Fahrradhalterung und Taschenlampe.
Obwohl die Einnahmen aus dem digitalen Geschäft in 2012 einen bisherigen Spitzenwert erreichten, wird Musikkaufen an sich zum Nischenmarkt, beklagt die Musikwirtschaft. Ein großer Anteil der Käufe geht auf "Intensivtäter" zurück.
Smartphones entwickeln sich zunehmend auch zu mobilen Abspielgeräten für Musik. Wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mitteilte, hat bereits jeder zweite Deutsche (49 Prozent) schon einmal ein Smartphone genutzt, um unterwegs Musik zu hören.