Kurzform von "MPEG-1 Audio Layer 3". Vom Fraunhofer-Institut entwickeltes verlustbehaftetes Audioformat (Lossy-Format), welches das derzeit gängigste Format für Musik ist. Bitraten von 8 kBit/s bis zu 320 kBit/s sind möglich.
Das Komprimierungsverhältnis ist etwa 12:1, unnötige Informationen – beispielsweise nicht hörbare hohe oder niedrige Frequenzen oder Geräusche, die ohnehin übertönt werden – werden entfernt. So ist ein dreiminütiger Titel etwa 2,5 MB groß. Der Qualitätsverlust ist nur gering.
Um eine Audio-CD in das MP3-Format umzuwandeln, wird ein CD-Ripper benötigt. Der liest die Dateien am Computer im WAV-Format ein, dann werden diese mit einem MP3-Encoder umgewandelt. Einfacher geht es auch, indem man direkt mit einem MP3-Ripper arbeitet, der die Dateien sofort beim Einlesen ins MP3 Format umwandelt.
Bei der Komprimierung von Musikdateien in das MP3-Format werden Töne, die vom menschlichen Gehör ohnehin nicht hörbar sind, entfernt. Im MP3-Format sind Bitraten von 64 bis 320 kbps und sowohl variable als auch konstante Bitraten möglich. Unter den MP3-Playern wird das Format durchgehend unterstützt, auch die meisten gängigen Softwareplayer unterstützen das Format.