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CD/DVD Shop » Various Artists, Roger Willemsen: 99 x Jazz - Das klingende Lexikon des Jazz (inkl. CD-Cover und Download-Links)

Various Artists, Roger Willemsen

99 x Jazz - Das klingende Lexikon des Jazz


Größeres CD-Cover
16,99 €

Tracks

Disc 1
  1. Einleitung
  2. Blues (Kommentar: Götz Alsmann)
  3. Ragtime (Kommentar: Götz Alsmann)
  4. New Orleans
  5. Dixieland
  6. Chicago
  7. Kansas City (Kommentar: Götz Alsmann)
  8. Swing
  9. Modern Jazz
  10. Bebop
  11. Latin Jazz (Kommentar: Sergio Mendes)
  12. Cool Jazz
  13. Hard Bop (Kommentar: Herbie Hancock)
  14. Third Stream
  15. Modaler Jazz
  16. Free Jazz (Kommentar: Joachim Kühn)
  17. Soul Jazz (Kommentar: Joe Sample)
  18. Bossa Nova (Kommentar: Sergio Mendes)
  19. Fusion/Jazzrock (Kommentar: Jack DeJohnette)
  20. Europäischer Jazz (Kommentar: Klaus Doldinger, Michael Naura & Nik
  21. Traditional Jazz
  22. Nu Jazz
  23. Storyville
  24. Savoy Ballroom
  25. 52nd Street
  26. Knitting Factory
  27. Jazz Vocal (Kommentar: Jamie Cullum & Lizz Wright)
  28. Piano (Kommentar: Nik Bärtsch & Joachim Kühn)
  29. Saxophon (Kommentar: Trygve Seim)
  30. Trompete (Kommentar: Till Brönner)
  31. Posaune
  32. Bass
  33. Schlagzeug (Kommentar: Kenny Barron)
  34. Gitarre (Kommentar: John Scofield)
Disc 2
  1. Einleitung
  2. Jazz
  3. Improvisation (Kommentar: Stefano Bollani & Joe Sample)
  4. Swing-Rhythmus
  5. Eigener Stil (Kommentar: Joachim Kühn & Trygve Seim)
  6. Blue Notes
  7. Blues-Schema (Kommentar: Götz Alsmann)
  8. Synkopen (Kommentare Joe Sample & Nik Bärtsch)
  9. Beat, Downbeat, Backbeat & Offbeat
  10. Call and Response (Kommentar: Branford Marsalis)
  11. Polyrhythmik (Kommentar: Nik Bärtsch)
  12. Laid Back (Kommentar: Madeleine Peyroux)
  13. Voicing (Kommentar: Kenny Barron & Stefano Bollani)
  14. Changes (Kommentar: Joe Sample)
  15. AABA (Kommentar: Götz Alsmann)
  16. Ballade (Kommentare: Jamie Cullum, Lizz Wright & Silje Nergaard)
  17. Standards (Kommentar: Joe Sample)
  18. Jam Session (Kommentar: Richard Bona)
  19. Battle (Kommentar: Götz Alsmann)
  20. Chase Chorus
  21. Rhythm Section (Kommentar: Frank Chastenier)
  22. Arrangement (Kommentar: Branford Marsalis)
  23. Bigband (Kommentar: Till Brönner & Frank Chastenier)
  24. Dämpfer (Kommentar: Roy Hargrove)
  25. Scat-Gesang (Kommentar: Silje Nergaard)
  26. Crooner (Kommentar: Jamie Cullum)
  27. Drogen (Kommentar: Kenny Barron & Nik Bärtsch)
  28. Downbeat Magazin
  29. Schallplatte
  30. Take
  31. Produzent (Kommentar: Nik Bärtsch & Larry Klein)
  32. Verve Records
  33. Blue Note Records (Kommentar: Herbie Hancock)
  34. ECM (Kommentar: Michael Naura)
Disc 3
  1. Einleitung
  2. Jelly Roll Morton (Kommentar: Götz Alsmann)
  3. Louis Armstrong (Kommentar: Enrico Rava)
  4. Bix Beiderbecke (Kommentar: Enrico Rava)
  5. Coleman Hawkins
  6. Duke Ellington (Kommentar: Branford Marsalis)
  7. Benny Goodman (Kommentar: Götz Alsmann)
  8. Count Basie (Kommentar: Frank Chastenier & Stefano Bollani)
  9. Lester Young (Kommentar: Klaus Doldinger)
  10. Billie Holiday (Kommentar: Lizz Wright)
  11. Ella Fitzgerald (Kommentar: Lizz Wright)
  12. Charlie Parker
  13. Dizzy Gillespie (Kommentar: Till Brönner & Roy Hargrove)
  14. Thelonious Monk (Kommentar: Joachim Kühn)
  15. Miles Davis (Kommentar: Jack DeJohnette & Herbie Hancock)
  16. Stan Getz (Kommentar: Kenny Barron)
  17. Chet Baker (Kommentar: Till Brönner)
  18. Modern Jazz Quartet (Kommentar: Michael Naura)
  19. Dave Brubeck
  20. Sonny Rollins (Kommentar: Branford Marsalis)
  21. Charles Mingus
  22. Ornette Coleman (Kommentar: Joachim Kühn)
  23. John Coltrane (Kommentar: Jack DeJohnette)
  24. Cecil Taylor (Kommentar: Joachim Kühn & Michael Naura)
  25. Sun Ra
  26. Herbie Hancock (Kommentar: Jamie Cullum)
  27. Weather Report (Kommentar: Trygve Seim & Nik Bärtsch)
  28. John McLaughlin
  29. Keith Jarrett (Kommentar: Michael Naura)
  30. Pat Metheny
  31. Jan Garbarek (Kommentar: Trygve Seim)
  32. Wynton Marsalis (Kommentar: Till Brönner)
  33. Diana Krall
  34. Till Brönner (Kommentar: Frank Chastenier)
Ein kurzweiliges Lehrstück zum Thema Jazz, zu seiner Geschichte, seinen Musikern, für Jazzfans ebenso gemacht wie für interessierte Laien oder Musiker: das ist 99 x Jazz. Die gesamte Zeitspanne, über die sich der Jazz bis heute entwickelt hat, soll besprochen werden, alle wichtigen Künstler und Stilistiken erwähnt, dazu noch ein paar geschichtlich relevante Aufführungsorte und eine ganze Reihe Fachbegriffe erläutert werden. Das ganze auf drei CDs. Man erwartet viel von Roger Willemsen, dem wahrscheinlich rede- und wortgewandtesten Autor und Moderator Deutschlands, der sich dieser Aufgabe angenommen hat. Das Ergebnis ist durchwachsen. Vor allem, weil für alles die Zeit fehlt. Roger Willemsens Moderationen sind gut; eine interessante Mischung aus Biografie, Musik, Zeitgeschichte, Anekdoten. Aber das meiste wird nur angerissen. Man brennt darauf, etwas zu hören, und dann kommt es nicht. Einige (wichtige) Künstlerkurzportraits bleiben trocken: Dizzy Gillespie, Ornette Coleman ? keine Musik. Knitting Factory ? die aktuellste avantgardistische Strömung, die Willemsen bespricht: kein Hörbeispiel. Das ist schlimm. Gut sind die Interviews, die er mit vielen Künstlern geführt hat, gut ist, dass englische O-Töne nicht übersprochen werden. Aber warum befragt er zum Thema Jazzgesang ausgerechnet Jamie Cullum und Lizz Wright? Warum werden Sarah Vaughan, Betty Carter oder Dianne Reeves nicht einmal namentlich erwähnt? Vielmehr bekommt Diana Krall als kommerzielles Zugpferd der 90er Jahre ganze 2?40 min, und Cassandra Wilson wird mit ihr im selben Atemzug genannt. Gut ist, dass Willemsen fast gänzlich ohne Fachsprache auskommt. Manchmal versucht er allerdings Erläuterungen, denen man als Jazzmusiker nicht folgen kann: hätte er Begriffe wie ?chase Chorus?, ?Off Beat? oder ?swing Feel? von Wynton Marsalis erklären lassen ? der hätte es innerhalb einer Minute anschaulich demonstriert. Die technische Aufbereitung der Produktion ist fragwürdig: Themen und Kapitel wechseln nüchtern und lieblos. Zum Eintauchen in eine eben noch von Willemsen geschaffene Athmosphäre bleibt keine Zeit ? meist wird man brutal herausgerissen. Alles zu kurz - den Großen im Jazz wird man mit 1?30 min. Moderation nicht gerecht. Und viele konnten gar nicht erwähnt werden: Joe Pass, Tony Williams, Paul Motian; die Liste ist lang. Stattdessen bekam, als krönender Abschluss der Trilogie, Till Brönner ein eigenes Kapitel. Für eine Abmoderation war dann auch kein Platz mehr. Fazit: eigentlich ein Superkonzept, an keiner Stelle langweilig und wirklich lehrreich. Aber 4 CDs statt drei hätten einige Erleichterung gebracht. --Katharina Lohmannkeine Reviews
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